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In Calden wird vor allem die vierte Impfung verabreicht

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Von: Bea Ricken

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Booster stärker nachgefragt: Auslastung des caldeners Impfzentrums liegt bei 20 Prozent
Booster stärker nachgefragt: Auslastung des caldeners Impfzentrums liegt bei 20 Prozent (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

230 Menschen wurden in den letzten Tagen im Caldener Impfzentrum gegen das Coronavirus geimpft. Die Nachfrage ist wieder gestiegen, besonders nach der vierten Impfung.

Kreis Kassel – Die Nachfrage nach der vierten Impfung gegen das Coronavirus nimmt im Impfzentrum in Calden Fahrt auf. Wurde bis Anfang März noch vorwiegend Boosterimpfung Nummer drei verabreicht, so sei jetzt die vierte Impfung am stärksten nachgefragt. Das berichtet Landkreissprecher Harald Kühlborn.

Allerdings ist Letztere noch nicht für alle freigegeben. „Geimpft werden unter anderem nur Menschen ab 70 Jahren, Beschäftigte in Pflegeheimen und Immungeschwächte.“

Auslastung des Impfzentrums liegt bei 20 Prozent

Die Bewohner der Seniorenheime im Landkreis Kassel werden derzeit wieder von den mobilen Impfteams versorgt. Kleinere Einrichtungen seien schon versorgt, jetzt fahren die Teams größere Altenzentren an.

Trotz der gestiegenen Nachfrage nach der vierten Impfung ist es im Impfzentrum noch relativ ruhig. Die Auslastung im Vergleich zu den Hochzeiten liege nur bei rund 20 Prozent. Entsprechend habe man die Personalstärke angepasst.

Geimpft wurden in den vergangenen Tagen rund 230 Menschen. Geöffnet ist montags, mittwochs und freitags von 13.30 bis 19 Uhr. „Wenn die Nachfrage zwischendurch anzieht, öffnen wir auch ganztags“, so Kühlborn.

Auch Geflüchtete aus der Ukraine können Termine buchen

Der Bedarf ist über das Impfportal des Kreises gut ersichtlich. Dieses soll nach wie vor für die Buchung eines Termins in Calden genutzt werden.

Auch Helfer von ukrainischen Geflüchteten können hier Termine buchen. Der Kreis hatte in dieser Woche einen Impftermin in der Gemeinschaftsunterkunft auf dem Sensenstein angeboten.

Die Impfbereitschaft der Geflüchteten sei hoch. Impfskeptiker wären eher die Ausnahme. Einige seien bereits geimpft und hätten auch ihre Impfpässe bei der Flucht mitgenommen.

Totimpfstoff Novaxax ist kaum gefragt

Kaum nachgefragt werde in Calden der Totimpfstoff Novavax. Das darauf viele gewartet haben, kann Kühlborn nicht bestätigen. Die Leute seien zurückhaltend. An einem Tag, für den Novavax angeboten wurde, kamen lediglich zwölf Impfwillige.

Standardimpfungen sind nach wie vor Biontech und Moderna. Aktuell erhalten Menschen unter 30 und Schwangere nur Biontech. Über 30-Jährige dürfen zwischen Biontech und Moderna wählen.

Johnson & Johnson werde wegen seiner schlechten Wirksamkeit gegen die neuen Virusvarianten nicht mehr verimpft. Nach wie vor gibt es im Impfzentrum auch Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. (Bea Ricken)

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