Innerhalb von fünf Jahren

Für sechs Millionen Euro: Über 40 Wohnungen in Wolfhager Altstadt aufgepeppt

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Schub bei der Sanierung von Wohnungen in Wolfhagens Altstadt: Mithilfe des Anreizprogrammes des Landes wurden in den vergangenen fünf Jahren über 40 Wohnungen saniert. Teilweise wurden Leerstände in Wohnungen umgewandelt.

Wolfhagen. Mehr als sechs Millionen Euro sind in den vergangenen fünf Jahren in die Sanierung von Altstadtgebäuden in Wolfhagen geflossen.

Angeschoben wurden diese Investitionen durch die beiden Förderprogramme Aktive Kernbereiche, von dem vor allem öffentliche Projekte profitieren und dem Anreizprogramm, das die Bemühungen privater Hauseigentümer unterstützt. Michael Joost, Leiter des Bereichs Energie und Stadtentwicklung bei der Stadt Wolfhagen, ist mit der Bilanz „extrem zufrieden“.

Insbesondere in den zurückliegenden zwei Jahren habe der Prozess an Dynamik zugelegt, es seien mehr Anträge gestellt und auch bewilligt worden. Etwa die Hälfte der Summe von über sechs Millionen Euro machten private Investitionen aus. In den meisten Fällen sei von dem Geld in der Altstadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen worden – mehr als 40 Wohnungen hätten an Qualität gewonnen. Teilweise sei Leerstand beseitigt worden, nennt Joost einen Effekt, der sich aus dem Anreizprogramm ergeben hat, für das noch mindestens bis zum 31. Dezember 2018 Anträge gestellt werden können.

Beginnend mit dem Jahr 2013 seien bis zum heutigen Tag 17 Anträge bewilligt und eine Investitionssumme in Höhe von 1,62 Millionen Euro ausgelöst worden. Der Förderanteil liege bei 240 000 Euro. Joost geht davon aus, dass in den kommenden Monaten fünf weitere privaten Projekte hinzukommen werden.

Den Erfolg führt er zurück auf die Kombination des Programms mit einem Forschungsprojekt des Bundesforschungsministeriums. So waren 139 Eigentümer von Altstadthäusern interviewt und beraten worden. Aus den Gesprächen ergaben sich Anreize für bauliche Erneuerungen. Doch nicht alle Investoren konnten sich aus dem Fördertopf bedienen, dennoch nahmen sie Geld in die Hand. Joost schätzt diese Summe auf 1,5 Millionen Euro.

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