Vorbehalte gegen Astrazeneca nach Impfstopp

Jeder fünfte Impfwillige ist nicht zum Termin in Calden erschienen

Der Impfstopp für Astrazeneca hat für Verunsicherung bei den Impfwilligen gesorgt.
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Der Impfstopp für Astrazeneca hat für Verunsicherung bei den Impfwilligen gesorgt.

Der bundesweite Stopp von Astrazeneca wegen möglicher Nebenwirkungen hat auch im Landkreis Kassel bei einigen Impfwilligen für Verunsicherung gesorgt.

Wolfhager Land – Der Landkreis setzt das Vakzin seit Samstag wieder im Impfzentrum Calden ein. „20 Prozent der Personen, die einen Termin mit Astrazeneca hatten, sind in den vergangenen Tagen nicht erschienen“, so Landkreissprecher Harald Kühlborn. Derzeit werden in Calden Astrazeneca, Biontech und Moderna verimpft. Rund 500 Impfungen gibt es pro Tag. „Dabei sind viele Zweitimpfungen.“

Immer noch unterwegs sind auch die mobilen Impfteams in Altersheimen, um die neuen Bewohner zu impfen. Dabei werde Biontech verwendet, da die Teams damit inzwischen vertraut seien.

1450 freie Termine habe der Kreis schon vor Wochen an das hessische Impfportal gemeldet. „Dafür hätten wir durch die Freigabe von Astrazeneca auch genug Impfstoff.“ Allerdings seien diese Termine bisher noch immer nicht freigegeben. Deshalb würden viele Menschen warten, die sich bereits registriert hätten. Kühlborn vermutet, dass zunächst die Freigabe von Astrazeneca für die Gruppe der Senioren abgewartet werden sollte. Ein Zufallsgenerator ermittele dort die Termine.

Seit Beginn der Impfkampagne im Landkreis Kassel am 27. Dezember sind 24 101 Personen gegen das Virus geimpft worden. (Bea Ricken)

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