Junge Bühne probt für neues Stück „Einer spinnt immer“

Spaß beim Proben: Paul Röhl und Lisa Gerlach werden von Carsten Jubelt überrascht. Diese Szene gehört zu der Komödie „Einer spinnt immer“, die von der Jungen Bühne in Niederelsungen inszeniert wird. Fotos: Ricken

Niederelsungen. Lisa Gerlach und Paul Röhl lassen sich mit zuviel Schwung gemeinsam aufs Sofa fallen, kugeln übereinander, stürzen ab und lachen sich kaputt. „Macht das nochmal", meint Arno Henkelmann, selbst grinsend, der an diesem Probenabend die Regieanweisungen gibt.

Im Niederelsunger Haus des Gastes probt die Junge Bühne für die Komödie „Einer spinnt immer“.

Seit 1977 wechseln sich die Waldbühne und die Junge Bühne mit einer Aufführung ab. Unter dem Motto „weniger Darsteller, weniger Aufführungen, kleinere Bühne, aber gleiche Spielfreude“ wird ab Februar die verrückte Komödie von Wilfried Reinehr auf die Bühne gebracht. Otto Ofenloch, vermögender Privatier, möchte unbedingt eine Irrenanstalt von innen kennenlernen. Sein Neffe gaukelt ihm vor, die wirtschaftlich angeschlagene Pension Hallermann sei eine solche. Er ist nämlich in die Nichte der Wirtin verliebt und erhofft von seinem Onkel finanzielle Hilfe für die Pension.

Im Glauben, es nur mit Irren zu tun zu haben, geht Otto auf die Wünsche und Absichten der Gäste ein. Er verspricht, sich mit dem Major zu duellieren, den Weltreisenden auf die Löwenjagd zu begleiten, den Schauspieler zu protegieren, erzählt der Schriftstellerin eine haarsträubende Lebensgeschichte und geht auch auf die Heiratswünsche zweier Damen ein. Sicher ist: Es gibt nicht nur für die Darsteller, sondern auch für die Zuschauer viel zu Lachen. Premiere ist am 27. Februar.

Von Bea Ricken

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