Sanierung der Kirche

Kirchenkreis Wolfhagen bezuschusst ersten Bauabschnitt in Oberelsungen

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Unterstützung für Oberelsungen: Auch der Kirchenkreis wird sich finanziell an der Sanierung des maroden Gebäudes beteiligen. Bei rund 700 000 Euro liegen die Gesamtkosten. 

Wolfhager Land. Viele hatten es bereits vermutet, nun steht es fest: Der Hofgeismarer Dekan Wolfgang Heinicke wird ab 2020 den neu gegründeten Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen leiten. 

Dies wurde jetzt in der Sitzung der Kreissynode des Kirchenkreises Wolfhagen am vergangenen Wochenende bekanntgegeben.

Nach Auskunft des Wolfhager Dekans, Dr. Gernot Gerlach, habe der Bischof dies entschieden, nachdem auch im Waldecker Kirchenkreis und in Kaufungen amtierende Dekane die Leitung übernommen hätten. Gerlach hatte im Herbst vergangenen Jahres seinen Verzicht erklärt. Er betonte in der Kreissynode, dass er und Heinicke engagiert für den neuen Kreis zusammenarbeiten würden.

Haushalt verabschiedet

Verabschiedet wurde von der Kreissynode der letzte Haushalt des Kirchenkreises für die Jahre 2018 und 2019. Rund eine Million Euro umfasst das Zahlenwerk pro Jahr. Wie schon in den vergangenen Jahren habe man für die Deckung der Kosten 25 000 Euro aus den Rücklagen entnehmen müssen, so Gernot Gerlach.

Der finanzielle Spielrahmen wird knapp, das betonten der Dekan und der Vorsitzende der Kreissynode, Günter Dreisbach. Zu schaffen macht der Kirche unter anderem die Zahl der Kirchenaustritte. Während im Jahr 2016 123 Kirchenmitglieder austraten, waren es 2017 insgesamt 149. „Jeder Austritt tut weh“, so der Dekan. Besprochen habe man in der Sitzung, die umfangreiche Arbeit der Gemeinden verstärkt der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Trotz der angespannten finanziellen Situation stehen auch Investitionen an. So unterstützt der Kirchenkreis den Neubau des Gemeindehauses in Zierenberg und die Sanierung der Oberelsunger Kirche. Für den ersten Bauabschnitt in diesem Jahr wurden 90 000 Euro bereitgestellt. Die Höhe des Zuschusses für den zweiten Bauabschnitt steht noch nicht fest. Außerdem soll die Jugendarbeit verstärkt werden. Der Kirchenkreis beantragt jetzt beim Landeskirchenamt eine Aufstockung von zwei auf drei Stellen.

Die Bildung des neuen Kirchenkreises geht in die Schlussphase. In zehn neuen Arbeitsgruppen sollen jetzt finale Entscheidungen getroffen werden.

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