Klaus Wassmuth und Wolfgang Hensel erhielten Ehrenbrief des Landes Hessen

Hohe Auszeichnungen für Klaus Wassmuth und Wolfgang Hensel: Die beiden Männer wurden mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen geehrt. Unser Foto zeigt von links Wolfhagens Stadtverordnetenvorsteher Werner Kunz, Klaus Wassmuth, die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Selbert, Wolfgang Hensel und Bürgermeister Reinhard Schaake. Foto: Thon

Wolfhagen. Für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement wurden Wolfgang Hensel aus Istha und Klaus Wassmuth aus Wolfhagen mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.

Am Donnerstagabend nahm die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel, Susanne Selbert (SPD), während der Stadtverordnetenversammlung die Ehrung vor. Im Zentrum der Würdigung stehen Menschen, die sich im Bereich der demokratischen, sozialen und kulturellen Gestaltung der Gesellschaft hervorgetan haben.

Wolfgang Hensel

Er war von 1989 bis 1993 Stadtverordneter in Wolfhagen. In dieser Zeit gehörte Wolfgang Hensel dem Elternbeirat der städtischen Kindergärten an. Mehr als 20 Jahre ist er Ortsvorsteher in Istha. Als Behindertenbeauftragter setzt er sich seit dem Jahr 2006 für Menschen ein, denen es schwer fällt, ihre Interessen zu vertreten. „Bei seinen Vorschlägen zur Gestaltung der Stadt bewahrt Wolfgang Hensel Augenmaß; er geht nicht mit der Brechstange vor“, lobte Selbert am Donnerstag. Seit Jahren organisiert der Rentner den „Markt der Möglichkeiten“ - eine Aktion der Arbeitsgruppe der nordhessischen Behindertenbeauftragten.

Die Liste seiner Aktivitäten lässt sich weiter fortsetzen: Hensel steht seit 15 Jahren an der Spitze des Vereins zur Förderung der Dorfentwicklung und -erneuerung in Istha. 1963 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Schützenvereins Istha, ein Vierteljahrhundert lang war er dessen Vorsitzender (1983 bis 2008) und 20 Jahre lang Jugend- und Schießwart. Noch länger währt seine Mitgliedschaft im Turn- und Sportverein Istha. Dem hält er seit 1958 die Treue, knapp 30 Jahre lang hatte er verschiedene Funktionen im Vorstand des TSV inne.

Klaus Wassmuth

Er mischte ebenfalls in der Kommunalpolitik Wolfhagens mit. Von 1981 bis 1989 war Klaus Wassmuth Stadtverordneter, Mitglied der Betriebskommission und des Jugendausschusses. Besonders hervorgetan hat er sich im Lions Club Wolfhagen, dem er seit 1986 angehört. Zwei Mal war er dessen Präsident. Mit Mitstreitern hob er im Jahr 2001 den Lions Förderverein Wolfhager Land aus der Taufe, seitdem ist er dessen Vorsitzender. „Sie haben Präventionsprogramme in allen städtischen und evangelischen Kindergärten Wolfhagens und in den meisten Grund- und weiterführenden Schulen integriert“, sagte Selbert in ihrer Laudatio.

Beim Programm „Kindergarten Plus“ wird die Persönlichkeit vier- bis fünfjähriger Mädchen und Jungen gestärkt. In „Klasse 2000“ setzt sich Klaus Wassmuth für Sucht- und Gewaltprävention an der Grundschule ein. Und schließlich steht der 75-Jährige beim dritten Programm „LionsQuest“ Zehn- bis 14-Jährigen beim Erwachsenwerden zur Seite. Allein mit „Klasse 2000“ hat Wassmuth Tausende von Grundschülern erreicht, und wie er selbst meint, habe er Aktivitäten im Wert von 80 000 bis 100.000 Euro über das Programm und seine Sponsoren für die jungen Leute in Gang gesetzt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.