Bundestagswahl

Kommunen verzeichnen großen Briefwahl-Ansturm zur Bundestagswahl

Briefwahlunterlagen der Bundestagswahl 2021.
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Die Kommunen im Wolfhager Land verzeichnen viele Anträge zur Briefwahl.

Nur noch ein paar Tage, dann steht die Bundestagswahl an. Und die Kommunen im Wolfhager Land verzeichnen viele Anträge zur Briefwahl.

Wolfhager Land – Wie auch zuvor schon bei der Kommunalwahl, scheint sich auch jetzt die Briefwahl durchzusetzen. Ein Grund dafür könnte die Pandemie sein. „Wir sind aktuell bei 3655 Briefwählern, eine recht stolze Zahl“, wie Wolfhagens Hauptamtsleiter Kai Liebig mitteilte. Ende August lag die Zahl der Briefwahlanträge noch bei 660.

Auch die Anzahl der Wahlhelfer habe sich in Wolfhagen positiv entwickelt, sodass für die Wahl alles im grünen Bereich liege. In Wolfhagen sind 9945 Menschen wahlberechtigt. In Breuna hat sich die Anzal der Briefwahlanträge von 430 auf jetzt 1035 Briefwähler erhöht, wie Bürgermeister Jens Wiegand mitteilte. Das läuft auf fast die Hälfte aller 3000 Wahlberechtigten hinaus.

Wahlscheine können noch bis zum 24. September, 18 Uhr, beantragt werden

In Habichtswald hat sich die Zahl der Anträge von Ende August bis jetzt von 661 Anträgen auf 1591 erhöht. Wie auch in Breuna sind genügend Wahlhelfer berufen.

In Naumburg ist ebenfalls die Briefwahl bei den Wählern begehrt. „Wir haben bis jetzt 1739 Wahlscheine ausgestellt und mit den Briefwahlunterlagen versendet. Dies entspricht der Anzahl der Wahlscheine, die bei der Kommunalwahl 2021 ausgestellt wurden.

Da Wahlscheine noch bis zum Freitag, 24. September, 18 Uhr, beantragt werden können, rechnen wir mit einer etwas höheren Anzahl an Briefwählern als bei der Kommunalwahl“, sagte Hauptamtsleiter Thomas Fingerling. Auch die Wahlvorstände konnten alle besetzt werden.

189 728 Wahlberechtigte im Wahlkreis 167

Bereits im August war in Zierenberg von einem deutlichen Anstieg der Wahlanträge zur Briefwahl die Rede. Da waren es noch 900 Unterlagen. Mittlerweile wurden 2164 Briefwahlunterlagen ausgehändigt. Insgesamt 52 Wahlhelfer wurden im Warmestädtchen berufen.

In Bad Emstal setzt sich der Trend fort. Hier haben bereits 1662 Briefwahlunterlagen die Gemeindeverwaltung verlassen. Das sind 35 Prozent der 4788 Wahlberechtigten. Der Wahlkreis 167 hat insgesamt 189 728 Wahlberechtigte. (Monika Wüllner)

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