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Kreisstraße bei Wenigenhasungen wird im Sommer erneuert

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Von: Antje Thon

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Eine Nahaufnahme des bröseligen Straßenrandes der Kreisstraße K 100.
Bröselige Bankette: Die Kreisstraße K 100 zwischen Wenigenhasungen und Altenhasungen wird im Sommer saniert. Danach wird sie zur Gemeindestraße. © Antje Thon

Der Landkreis erneuert im Sommer die K100 zwischen Wenigenhasungen und Altenhasungen. Anschließend soll die Straße den Zuständigkeitsbereich wechseln.

Wenigenhasungen – Die Kreisstraße K 100 zwischen Wenigenhasungen und Altenhasungen ist in einem schlechten Zustand. Allerdings ist er noch nicht so schlecht, dass eine Sanierung oberste Priorität hätte. Dennoch wird der Landkreis Kassel den etwa einen Kilometer langen Abschnitt vom Abzweig der Erpetalstraße in Wenigenhasungen in Richtung Altenhasungen im Sommer dieses Jahres anpacken und erneuern. Und das hat einen Grund: Nach ihrer Generalüberholung wechselt die Straße vom Kreis in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Wolfhagen. Damit wird künftig Wolfhagen für die Unterhaltung der Strecke verantwortlich sein.

Straße soll saniert übergeben werden

„Wir sind uns mit der Stadt Wolfhagen einig, dass die Straße zur Gemeindestraße wird und dass wir die Straße in einem sanierten Zustand übergeben“, sagt Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel.

Wenigenhasungen sei über eine weitere Kreisstraße, die K 101, mit den Landesstraßen zwischen Altenhasungen und Istha sowie zwischen Altenhasungen und Habichtswald verbunden. Die K 101 war erst im vergangenen Jahr erneuert worden. Zudem verbinde die K 100 Wenigenhasungen in südliche Richtung mit Oelshausen. „Eine weitere Kreisstraßenverbindung nach Altenhasungen ist daher nicht notwendig“, begründet Nissen die Entscheidung.

Nach ihrer Runderneuerung wird die Hasunger Straße (K 100) bis zur Ortsgrenze Wenigenhasungen Gemeindestraße sein. Die zweite Hälfte in Richtung Altenhasungen wird herabgestuft zu einem Wirtschafts- und Radweg, zuständig ist aber dennoch Wolfhagen. Schon jetzt verläuft der überregionale Ederseeradweg über diese wenig befahrene Trasse.

Beginn der Arbeiten im Sommer

Beginnen sollen die Arbeiten im Sommer, im Herbst sollen sie abgeschlossen sein. Der Landkreis rechnet mit Kosten in Höhe von 450 000 Euro. „Es geht hauptsächlich darum, eine neue Tragschicht aufzutragen und die Banketten zu befestigen“, sagt Nissen. Die Arbeiten sollen im Mai ausgeschrieben werden.

Nach Angaben von Kreissprecher Harald Kühlborn möchte der Landkreis Kassel aus der Unterhaltung von Straßen aussteigen, die laut einer gesetzlichen Vorgabe nicht für die Anbindung von Orten an das übergeordnete Straßennetz erforderlich sind. Gestützt werde dieses Vorhaben von einem Kreistagsbeschluss. Zuletzt hatte es eine entsprechende Regelung auch mit Breuna gegeben.

Nach der erst kürzlich erfolgten Sanierung der Kreisstraße 60 bei Niederlistingen wird die Straße in den Schoß der Gemeinde fallen. Handlungsbedarf gebe es zudem für die K 98, die Burghasungen mit der Landesstraße zwischen Altenhasungen und Habichtswald verbindet. Dazu stünden noch Gespräche mit der Stadt Zierenberg aus.

Doch der Landkreis Kassel gibt nicht nur Straßen ab. Es wechseln auch zuvor übergeordnete Verbindungen in seinen Zuständigkeitsbereich. Zuletzt trat dieser Fall im Zusammenhang mit Arbeiten an der A 44 bei Helsa ein. Dort war im Oktober ein Abschnitt freigegeben worden, ein Teil der B 7 ging an den Kreis Kassel. (Antje Thon)

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