Lena Schleich ist Schulsiegerin des Schreibwettbewerbs der Filchner-Schule

Die Jahrgangssieger des Schreibwettbewerbs: (sitzend, von links) Melissa Pferner, Jan Gerhardt, Lena Schleich, Klassensieger (stehend, von links) Maja Kummrow, Saskia Schneider, Hanna Tilenius, Jana, Schneider, Martin Bielagk und Monja Meier. Foto:  Reinhard Michl

Wolfhagen. Mit ihrer fiktiven Erzählung "Zitronenfalter" wurde die Naumburgerin Lena Schleich, Schülerin der Klasse 9G3, nicht nur Siegerin beim diesjährigen Schreibwettberb der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) im gymnasialen Zweig, sondern gewann auch den erstmals ausgelobten Titel einer Schulsiegerin.

Der Schmetterling, ein Zitronenfalter, den ein junges Mädchen in den Wirren des Krieges plötzlich vor sich im Chaos der verbrannten Erde flattern sieht, ist für sie in der von Lena Schleich zu Papier gebrachten gleichnamigen Geschichte ein Fingerzeig des Himmels. Der Zitronenfalter gibt dem Mädchen nämlich die Hoffnung und neuen Lebensmut auf eine bessere Welt zurück.

Den ersten Platz bei den Hauptschülern belegte Melissa Pferner (9H2) mit ihrer Geschichte Spinnenjagd, bei den Realschülern behielt Jan Gerhardt (9R2) mit „Gerechtigkeit“ die Nase vorne. Insgesamt hatten sich alle 196 Neuntklässler der Schulzweige Haupt-, Realschule und Gymnasium am Schreibwettbewerb beteiligt, der diesmal unter dem Thema „Mut“ stand.

Für das Finale in der Aula und Kulturhalle hatte die Jury im Vorfeld drei Geschichten aus dem jeweiligen Schulzweig nominiert, wobei die jungen Autoren Mut bewiesen, ihre Erzählung allen Klassenkameraden vorzulesen und sich dem kritischen Urteil der Wertungsrichter zu stellen.

Dr. Ruth Kranz-Löber, WFS-Fachbereichsleiterin Deutsch: „Nicht nur die neun Finalisten, sondern alle teilnehmenden Neuntklässler dürfen sich für ihr Mitmachen als Sieger fühlen. Haben sie doch durchweg das vorgegebene Thema vielschichtig in spannenden, interessanten und auch ungewöhnlichen Erzählungen, die maximal zwei DIN A 4-Seiten füllen durften, zu Papier gebracht,“

Die Jury jedenfalls war bei der Endbewertung nach den Kriterien Inhalt, Ausdruck und Originalität um ihre Aufgabe nicht zu beneiden. Dies verdeutlichte auch, dass es zwischen den Siegern und Platzierten nur hauchdünne Benotungsunterschiede hinter dem Komma gab. Mitinitiatorin Anette Wackerbarth-Peter: „Alle 196 junge Autoren haben ihre literarischen Gedanken und Ideen wortschatzreich, kreativ, stilvoll, ordentlich und strukturiert niedergeschrieben und sich dafür ein riesengroßes Lob verdient.“ (zih)

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