Voll im Zeitplan

Letzte Arbeiten: Windpark Rödeser Berg geht bald ans Netz

In Wartestellung: Die Rotorblätter für das letzte der vier Windräder auf dem Rödeser Berg liegen bereits an der Anlage. Sobald das Wetter mitspielt, sollen sie montiert werden und der Windpark noch im Dezember ans Netz gehen. Foto: Ulbrich

Wolfhagen. Der Windpark Rödeser Berg nahe Nothfelden wächst weiter und steht kurz vor der Fertigstellung. Laut Dieter Spangenberg, Technischer Leiter der Stadtwerke Wolfhagen, liege man voll im Zeitplan.

Noch im Dezember soll die Anlage Strom produzieren und ans Netz gehen.Kürzlich wurde das dritte der vier Windräder, die so genannte Master-Anlage, aufgebaut. Über die Anlage wird der erzeugte Strom an die ebenfalls fertige Übergabestation nahe Nothfelden geleitet und schließlich über eine Trasse in der Erde nach Wolfhagen geleitet. Vom dortigen Umspannwerk vom Energienetz Mitte (früher Eon) an der Ippinghäuser Straße gelangt der Strom letztlich zu den Haushalten. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir ab 2015 das Ziel, Wolfhagen zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu versorgen, erreicht haben werden,“ sagte Spangenberg weiter.

Am vierten und letzten Windrad fehlen noch Gondel, Rotor, Nabe und die drei Rotorblätter, die aber bereits vor Ort gelagert werden. Sie werden in Kürze montiert, sobald das Wetter mitspielt. Deshalb wird es laut Spangenberg auch keine Schwertransporte mehr auf den Rödeser Berg geben.

An den drei weiteren Windrädern sind die Montagearbeiten abgeschlossen, dort läuft bereits die Feinjustierung durch die Arbeiter der Firma Enercon. Im Zuge erster Probeläufe drehten sich auch schon zwei Windräder in den vergangenen Tagen, dabei wurde allerdings noch kein Strom produziert, sagt der Technische Leiter.

Parallel zu den letzten Aufbau- und Justierungsarbeiten liefen bereits die Planungen für den ökologischen Rückbau von Arbeits- und Stellflächen sowie der Wege durch das Waldstück in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Planungsbüro aus Kassel. Das Büro begleitete sämtliche Arbeiten, dies sei auch Teil und somit Voraussetzung des Genehmigungsverfahrens gewesen, sagte Spangenberg. (uli)

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