Männer ohne Nerven: Herbert Knebels Affentheater gastiert am 5. Juni im Wolfhager Kulturzelt

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Haben es faustdick hinter den Ohren: Herbert Knebel (Zweiter von links) und seine hellwachen Kumpels aus dem Revier. 

Wolfhagen. Der Mann mit dem dickrandigen Kassengestell und beiger Übergangsjacke ist im Anmarsch: Herbert Knebel, der Ruhrpott-Rentner, kommt am Sonntag, 5. Juni, nach Wolfhagen ins Kulturzelt.

Mit dabei seine drei Spezis aus der Essener Ü 70-Truppe, die gemeinsam für jede Menge Affentheater sorgen werden.

Das durchgeknallte Seniorenquartett macht bereits zum sechsten Mal Station in Wolfhagen, Titel früherer Programme wie „Ich glaub´, mich holnse ab“ und „Ich glaub´, ich geh kaputt“ dürften auch diesmal im Festival-Zelt im Stadtpark Teichwiesen wieder zum Geisteszustand der Ruhrpott-Senioren passen. Das aktuelle Programm, mit dem Knebel und Konsorten in Wolfhagen am Start sein wird, ist vielsagend mit „Männer ohne Nerven“ überschrieben. Und wer Knebel kennt, weiß, der Mann schlurft ständig in Situationen, in denen man mit Nerven keine Chance hat.

Knebel und seine Kumpels aus dem Pott werden dem Publikum Extrembeispiele aus dem Leben in Essen präsentieren: beim Kindergeburtstag, bei der Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht, beim Fahren mit der S-Bahn. Irgendwie ist immer alles extrem, ein einziges Affentheater eben im Alltag von Knebel und Co. In bestem Ruhrpott-Slang wird aus dem überdrehten Alltag berichtet, die Prinz-Heinrich-Mütze dabei auf dem Kopf aufgeregt hin und her geschoben.

Aber da wird nicht nur erzählt, die vier Rentner entpuppen sich schnell als flotte Combo, die sich an Pop-Perlen wie „Love is in Sie Er“ vergreifen oder auch flugs Steppenwolfs „Born to be wild“ zur eigenen Hymne erheben. 

Herbert Knebels Affentheater, „Männer ohne Nerven“, Sonntag, 5. Juni, 20 Uhr.

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