Landwirte in Startlöchern

Maisernte beginnt am Mittwoch: Verband rechnet mit Verkehrsbehinderungen

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Am Mittwoch geht es los: Mais auf einer Fläche von rund 140 Hektar wird in den kommenden Tagen rund um Wolfhagen abgeerntet und zur Biogasanlage gefahren.

Wolfhagen. Der wechselhafte Sommer hat zwar im Altkreis für eine miese Getreideernte gesorgt, mit der Mais- und Rübenernte sind die Landwirte aber durchaus zufrieden. Das sagt Franziska Wollandt vom Bauernverband.

Während die ersten Rüben schon abtransportiert sind, beginnen die Hauptkampftage für den Mais Mitte dieser Woche. „Am Mittwoch geht es los", kündigt Wollandt an.

Am Freitag sollen dann fast alle Maisfelder rund um Wolfhagen abgeerntet sein. Die silierte Frucht wird zur Biogasanlage nach Wolfhagen gebracht und dort gelagert.

„Wir rechnen mit Behinderungen und Verunreinigungen auf den Straßen.“

Die Anlage wird von 30 Landwirten betrieben, die den Mais auf ihren Feldern angebaut haben. Auf einer Fläche von rund 140 Hektar ernten Lohnunternehmer den Mais und liefern ihn an. Damit es kein Gedränge gibt, überlässt man nichts dem Zufall. Per Computerunterstützung wird die gesamte Aktion koordiniert. Jeder der Fahrer weiß, wann er die Biogasanlage anfahren muss.

Schilder warnen Autofahrer 

Der Bauernverband weist darauf hin, dass es durch die Maisernte zu einem höheren Verkehrsaufkommen von Erntemaschinen kommt. „Wir rechnen mit Behinderungen und Verunreinigungen auf den Straßen“, so Wollandt. Die Landwirte wollten Unannehmlichkeiten möglichst gering halten, zusätzliche Schilder würden die Autofahrer frühzeitig warnen. Weiterhin werde man Reinigungsfahrzeuge einsetzen, die Fahrbahnen regelmäßig reinigen, um Verschmutzungen zeitnah zu beseitigen.

Bei der Begegnung mit Ernte- und Transportmaschinen im Straßenverkehr bitten die Landwirte um Vorsicht, da die Geräte meist Überbreite hätten, die beim Abbiegen ausschwenken könnten. Auch dürfe beim Überholen die Schnelligkeit der Maschinen nicht unterschätzt werden, da moderne Traktoren bis zu 50 Stundenkilometer schnell fahren würden.

Grundsätzlich stellten die Erntearbeiten eine Ausnahmesituation dar, die sich auf wenige Tage im Herbst beschränke, bittet Bauernsprecherin Franziska Wollandt um Verständnis.

Von Bea Ricken

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