Musikgarten und Spielwiese im Herzen der Stadt

Wolfhagen. Die Freifläche unterhalb des Kulturellen und sozialen Zentrums (KusZ) in Wolfhagen nimmt Gestalt an – zumindest in den Köpfen der Planer.

Von Spielwiese, Aussichtskanzel und Musikgarten, die dort entstehen könnten, ist die Rede. Jetzt wurde das Projekt Wolfhagens Kommunalpolitikern vorgestellt.

Ganz am Anfang waren die Mitarbeiter im Rathaus an die Gestaltung des Platzes mit der Vision herangegangen, dort einen Mehrgenerationen-Spielplatz anzulegen. „Von der Idee haben wir uns inzwischen verabschiedet“, sagt Michael Joost, Leiter des Bereichs Energie und Stadtentwicklung. Die Ergebnisse aus zwei Workshops, in denen Altstadtbewohner und Mitglieder verschiedener Interessensgruppen ihre Vorstellungen geäußert hatten, hätten zu einem anderen Weg geführt. Mehrere Plätze in Wolfhagens Altstadt wurden begutachtet. Sie alle sollen aufgewertet und über einen Hans-Staden-Pfad thematisch miteinander verbunden werden. Aktuell aber liegt das Augenmerk auf dem Platz zwischen Torstraße und Wilhelmsstraße.

Die Vorstellungen von Projektgruppe und Planern mündeten in mehreren Aktionsbereichen hinterm KusZ. Vorgesehen sind eine Aussichtskanzel, die auch als Bühne genutzt werden kann. Eine Spielwiese wurde ebenso angeregt wie eine Kugelbahn, an der Kinder mit Murmeln und Bällen spielen können.

Ein Musikgarten mit Klangelementen und beispielsweise einem Tanzglockenspiel, bei dem Passanten durch Betreten akkustische Signale auslösen können, sind ebenfalls vorgesehen. Darüber hinaus soll Wolfhagens Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien spielerisch demonstriert werden. In Erwägung gezogen werden der Aufbau eines Windrades mit Handkurbel und ein Laufrad, in dem Energie erzeugt und eine Lampe zum Leuchten gebracht werden kann.

Derzeit beschäftigen sich die Fraktionen mit dem Konzept, das den Namen KusZ-Garten bekommen hat. In einer gemeinsamen Sitzung aller Ausschüssen wollen die Kommunalpolitiker sich erneut mit der Gestaltung des Platzes beschäftigen. „Wir hoffen auf eine Empfehlung für das Parlament, das im Juni wieder tagt“, sagt Bürgermeister Reinhard Schaake.

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