Trotz sinkender Bestände viele Tiere

Nabu zeichnete den Eschenhof als schwalbenfreundliches Bauerngehöft aus

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Da kam Freude auf: Michael Öttermann, Betriebsleiter des Bio-Betriebs Eschenhof, hier mit Tochter Sophie Seidl freute sich darüber, dass der Eschenhof vom Nabu als schwalbenfreundliches Bauerngehöft ausgezeichnet wurde.

Altenhasungen. Es herrscht tierischer Hochbetrieb auf dem landwirtschaftlichen Bio-Eschenhof in Altenhasungen.

Schwalben rasen im Tiefflug über die Hoffläche, Spatzen stöbern im Stroh nach Nahrung, Amseln zetern, eine Bachstelze sitzt schwanzwippend auf dem Dach und eine Mönchsgrasmücke lässt ihr melodisches Lied erklingen - dieses Tieridyll wurde jetzt ausgezeichnet.

Der Ortsverein Altenhasungen im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat den Eschenhof als schwalbenfreundliches Bauerngehöft ausgezeichnet. Eschenhof-Betriebsleiter Michael Öttermann nahm die Anerkennung in Empfang.

Mehr als zehn Rauchschwalbennester sind dort derzeit in den Stallungen und Werksräumen zu finden. Nabu-Vorsitzender Peter Priller: „Das ist bemerkenswert, verzeichnen wir doch auch in unserer Region einen schleichenden Bestandsrückgang der Rauchschwalben.“ Hauptgrund dafür sei vor allem der Rückgang der Viehhaltung in den Dörfern und die Sanierung vieler Gebäude. Dadurch hätten es die Rauchschwalben immer schwerer, Flächen für ihrem Wohnungsbau zu finden, sagt Priller. „Umso wichtiger sind Stallungen mit Ein- und Ausflugsmöglichkeiten wie beim Eschenhof, wo die Schwalben eine Zuflucht finden können.“

Michael Öttermann erhielt nicht nur die bundesweit vom Nabu ausgelobte Plakette als schwalbenfreundliches Gehöft, sondern auch einige Mehlschwalbennester geschenkt, damit dort auch die Rauchschwalben-Geschwisterart Mehlschwalbe ansässig werden kann. (zih)

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