Nach Nazi-Vergleich: Weiershäuser bittet um Entschuldigung

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Wolfhagen. Heiko Weiershäuser bittet nach seinem Nazi-Vergleich um Entschuldigung und hat seinen Rücktritt angeboten.

Heiko Weiershäuser

Nach seiner verbalen Entgleisung auf seiner Facebookseite, wo er die Abschiebung der somalischen Familie Hilali aus der Wolfhager Pommernanlage mit Deportationen der Nazis gleichsetzte, hat sich Heiko Weiershäuser mit einer Erklärung zu Wort gemeldet.

Überschrieben hat er den Text, den er auch auf seiner Facebook-Seite gepostet hat, mit „Entschuldigung“. In seiner Erklärung bekennt der 52-Jährige, „in der Stellungnahme auf Facebook zur Abschiebung der Familie Hilali habe ich einen extrem großen Fehler gemacht und eine Grenze überschritten. Ich entschuldige mich von ganzem Herzen bei all denen, die sich dadurch diskreditiert oder gar beleidigt fühlen.

Gerade bei den Polizisten, die die Grundwerte unseres Rechtsstaates verteidigen und z. B. andernorts ihre Gesundheit zur Verteidigung eines Flüchtlingsheims aufs Spiel setzen, entschuldige ich mich ausdrücklich und bedauere zutiefst diesen völlig unerträglichen Vergleich.“

Weiershäuser erklärt auch, dass er sich gern in einem persönlichen Gespräch in der Wolfhager Polizeistation bei den Beamten entschuldigen möchte.

Weiter schreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende im Wolfhager Stadtparlament: „Über meine politische Zukunft wird nun die Fraktion, der ich natürlich meinen Rücktritt angeboten habe, entscheiden.“

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