Feuerwehren rückten 81 Mal aus 

Nach Sturm Friederike sind im Wolfhager Land noch immer Straßen gesperrt

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Sturmschaden in Zierenberg. 

Wolfhager Land. Nachdem Sturmtief Friederike am Donnerstag im Wolfhager Land wütete, sind die Schäden auch am Folgetag zu spüren.

Insgesamt 81 Mal mussten die Feuerwehren aus dem Wolfhager Land ausrücken. Allein die Wolfhager Feuerwehr hatte 44 Einsätze.

Mehrere Straßen mussten aufgrund umgefallener Bäume gesperrt werden und sind immer noch gesperrt: Die Landstraße zwischen Sand und Breitenbach, die Kreisstraßen bei Escheberg, zwischen Elbenberg und Riede, zwischen Merxhausen und Elbenberg und zwischen der Bundesstraße 450 und Elbenberg. Die Aufräumarbeiten der Straßenmeisterei werden sich vermutlich auch über das Wochenende ziehen.

In Zierenberg ist die Innenstadt für Autofahrer und Fußgänger gesperrt. Zu groß sei die Gefahr gewesen, dass weitere Dachziegel auf die Straße fliegen könnten. „Beim Sturm flogen dutzende Dachziegel auf die Straße. An mindestens vier Häusern in der Poststraße entstand ein hoher Schaden“, erklärt Markus Rose von der Bauverwaltung. Betroffen sind die Poststraße, Burgstraße, Landesstraße und Mittelstraße.

Bei fast allen Einsätzen der Feuerwehr blieb es bei umgestürzten Bäumen. In Dörnberg ist ein Baum auf eine Wohnhaus gefallen, der anschließend gefällt werden musste. Die Landstraße zwischen Breuna und Oberlistingen war bis in die Abendstunden gesperrt, sagt Gemeindebrandinspektor Marc Döring. Auf der Strecke zwischen Netze und Naumburg wurde eine Frau in ihrem Auto eingesperrt, da sie von umgestürzten Bäumen eingeschlossen war. Die Waldecker Feuerwehr befreite die Frau. Zur Elbetalschule in Naumburg konnten keine Busse mehr fahren, da ein Baum quer auf der Straße vor der Schule lag.

Bei der Wolfhager Polizei gingen keine Meldungen über verletzte Personen ein.

Hier halten wir Sie über die Folgen des Sturmtiefs für die Region auf dem Laufenden.

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