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Namenswechsel bei den Saubermachern

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Von: Andreas Hermann

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Das Wolfhager Industriedienstleistungsunternehmen Techwa
Namens- und Schilderwechsel: Das Wolfhager Industriedienstleistungsunternehmen Techwa firmiert seit Anfang April als EQQO Mitte GmbH. © Andreas Hermann

Das Wolfhager Industriedienstleistungsunternehmen Techwa firmiert seit Anfang April als EQQO Mitte GmbH

Wolfhagen – Ein Saubermacher der Nation hat seinen Sitz in Wolfhagen und gerade einen Namenswechsel vollzogen: Die Techwa Industrieleistungen GmbH heißt seit Anfang April EQQO Mitte GmbH.

Das Unternehmen, das am Stammsitz an der Bunsenstraße 20 Beschäftigte und insgesamt rund 200 zählt, hat sich mit sechs anderen Entsorgungs- und Dienstleistungsbetrieben unter dem Kunstnamen EQQO zusammengeschlossen (Bericht rechts). Grund dafür habe der fortschreitende Konzentrationsprozess in der Branche gegeben, berichtet der Geschäftsführer und Betriebsleiter Romica Funer.

Die umfangreichen Aufgaben des 1995 gegründeten Betriebes, der seit 2013 in der Stadt Wolfhagen und seit 2016 am jetzigen Standort seinen Sitz hat, sind geblieben. Techwa beziehungsweise EQQO Mitte verstehen sich als Partner für wirtschaftliches Outsourcing.

Ein Schwerpunkt der Wolfhager ist die Reinigung von Straßen und Autobahnen

Das heißt: Der Betrieb übernimmt nach Ausschreibung all jene Arbeiten, die Straßenmeistereien, Kommunen und andere öffentlichen Einrichtungen selbst nicht mehr erledigen können oder wollen.

Ein Schwerpunkt der Wolfhager ist die Reinigung von Straßen und Autobahnen. Beim „Osterputz“, wie das Großreinemachen an und auf den Straßen von März bis Mai genannt wird, ist die Techwa/EQQO dick im Geschäft. Koordiniert von Wolfhagen aus, reinigen die Teams, die im Frühjahr fast in ganz Deutschland eingesetzt werden, rund 35 000 Kilometer Straße, davon 7000 Kilometer Autobahn.

Zum Vergleich: Nach Funers Angaben wird bundesweit die Reinigung von rund 80 000 Straßenkilometern ausgeschrieben. Die Aufträge und Arbeiten sind saisonabhängig. Ebenfalls zu den Dienstleistungen des Wolfhager Unternehmens gehört die Reinigung der Park- und Rastplätze sowie der Flächen rund um Container.

Jedes Team kommt pro Tag auf rund 800 Kilogramm

16 Teams sammeln dort den Müll ein. Im Schnitt komme jedes Team pro Tag auf rund 800 Kilogramm. „Seit Corona hat der Müll extrem zugenommen, er hat sich fast verdoppelt“, sagt der stellvertretende Betriebsleiter Vincent Surmont.

Nach eigenen Angaben macht das Wolfhager Unternehmen pro Jahr rund zehn Millionen Euro Umsatz. Die zentrale Lage des Standorts sei ideal, betont Geschäftsführer Funer.

Er geht fest davon aus, dass der Betrieb insgesamt weiter wachsen, und es auch in Wolfhagen einen Personalzuwachs geben wird. Durch den Zusammenschluss mit den anderen Betrieben unter dem EQQO-Dach könne man sich bei Aufträgen gegenseitig helfen. Wolfhagen habe die Manpower, um andere Standorte zu unterstützen. Die wiederum hätten eine maschinelle Ausrüstung, von der Wolfhagen dann profitieren könne.

Die von Wolfhagen aus organisierten Saubermacher sind auch in der Region im Einsatz

Übrigens sind die von Wolfhagen aus organisierten Saubermacher nicht nur weit entfernt in der Republik, sondern auch in der Region im Einsatz, unter anderem bei Mäharbeiten oder beim Winterdienst für Städte und Gemeinden. In Kassel sind sie zum Beispiel seit Jahren für die Wartung der Parkscheinautomaten zuständig. Im Landkreis Kassel haben sie die gelben Tonnen – als Ersatz für die gelben Säcke – an sämtliche Haushalte verteilt. (Andreas Hermann)

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