Neubau des Feuerwehrstützpunktes zeichnet sich ab

Wolfhagen. Der Stützpunkt der Wolfhager Feuerwehr ist ein Fall für den Notruf: Es herrscht Sanierungsstau, Platzmangel und die Hygienevorschriften werden auch nicht mehr erfüllt.

Zudem gibt es keine getrennten Umkleiden für Männer und Frauen. Alle ziehen sich in der Fahrzeughalle um.

Deshalb hat die Stadt Wolfhagen eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Sanierung des alten Gebäudes einem möglichen Neubau gegenüber gestellt wird. „Wir rechnen mit einem Ergebnis im Juni“, erklärt Bürgermeister Reinhard Schaake (parteilos) auf HNA-Anfrage. Allerdings zeichne sich bereits jetzt schon eine Tendenz in Richtung Neubau ab. In der Studie werden außerdem verschiedene Standorte in Wolfhagen geprüft. Welche das sind, darüber wollte man bei der Stadt noch keine Angaben machen.

Im Jahr 1976 hatte die Wehr mit heute 80 Aktiven den Stützpunkt in der Schützeberger Straße bezogen. Vor fast 25 Jahren war der Standort laut Stadtbrandinspektor Frank Brunst zuletzt modernisiert worden. „Es muss jetzt dringend etwas geschehen“, sagt er. So fehle auch eine Schleuse zum Kleiderwechsel nach dem Einsatz. Dies sei inzwischen Vorschrift. Brunst rechnet damit, dass noch drei bis vier Jahre bis zu einem Umzug vergehen.

Rubriklistenbild: © dpa

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