Schulen im Wolfhager Land begrüßen neue Regelung

Nur nach Test zum Unterricht

Für die Teilnahme am Unterricht benötigen Schüler ab sofort einen negativen Corona-Test. (Symbolbild)
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Für die Teilnahme am Unterricht benötigen Schüler ab sofort einen negativen Corona-Test. (Symbolbild)

Die Osterferien sind vorbei und der Alltag an den hessischen Schulen beginnt ohne weitere Öffnungsschritte. Doch nicht alles ist so, wie es war, denn der Präsenz-Schulbetrieb wird mit einer Test-Strategie begleitet.

Wolfhager Land - Das heißt im Detail: Ab heute gilt ein negatives Testergebnis zweimal pro Woche als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht vor Ort. Schüler sowie Lehrkräfte können für den Nachweis zwischen dem kostenfreien Bürgertest außerhalb der Schule oder den ebenfalls kostenfreien Antigen-Selbsttests wählen, die vom Land zur Verfügung gestellt werden. In den Schulen im Wolfhager Land sind die bereits angekommen, und das in ausreichender Menge.

„Bei uns reichen die gelieferten Testkits gut und gerne für die nächsten zehn bis elf Wochen“, freut sich Lars Grenzemann, Leiter der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule. „Unsere Lehrkräfte sind bestens vorbereitet, haben sich schon in den Ferien mit den Tests auseinandergesetzt, um sie nun mit ihren Schülern anzuwenden.“ Dass sich das Kultusministerium für die verpflichtenden Testungen entschieden hat, ist für Grenzemann eine konsequente Entscheidung: „So steht der Schulgemeinde ein Instrument zur Verfügung, das nach Einschätzung von Experten ermöglicht, auch bei erhöhten Inzidenzwerten Präsenzunterricht bei Einhaltung des Mindestabstands und weiterer Hygienemaßnahmen zu realisieren.“

Auch an der Wolfhager Walter-Lübcke-Schule wird die Testpflicht begrüßt, wenngleich hier eine alternative Umsetzung bevorzugt worden wäre. „Aus organisatorischen und hygienischen Gründen hätten wir die verpflichtende Selbsttestung zu Hause, wie sie in Niedersachsen durchgeführt wird, präferiert“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Katrin Bergmann, die von nur wenigen Rückfragen zur neuen Regelung seitens der Eltern berichtet. Dass ein Großteil der Erziehungsberechtigten die Tests begrüßt, bestätigt auch Heidi Völkerding, die als stellvertretende Leiterin der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule für den Fall der Fälle gerüstet ist. „Sollte ein Schüler positiv getestet werden, wird das Kind unaufgeregt und ruhig von der Lehrkraft in einen Warte- und Kuschelraum gebracht und dort von einem Mitglied der Schulleitung betreut“ Aufgrund der weiter hohen Infektionszahlen bleiben hessische Schulen vorerst bei ihren schon vor den Ferien eingeführten Regelungen. Die Klassen eins bis sechs werden im Wechsel-, die Jahrgänge ab Klasse sieben im Distanz- und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht beschult. Dies soll vorerst für vier Wochen gelten, wobei es laut Kultusministerium bei einer sich bessernden Infektionslage auch früher zu weiteren Öffnungen kommen kann.

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