„Wir müssen einfach warten“

Ob das Open-Air-Kino in Istha stattfinden kann? Entscheidung wird im Juni getroffen

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Kulisse in Istha: So sieht üblicherweise die Ortsmitte in Istha aus, wenn das Open-Air-Kino stattfindet. Doch in diesem Jahr ist das aufgrund der Coronakrise fraglich.

Geplant war das Open-Air-Kino für den 28. August. Derzeit wird überlegt, es eine Woche nach hinten zu verlegen. Entscheidend sind aber die Voraussetzungen.

Istha – Eigentlich würde Wolfgang Hensel, Ortsvorsteher in Istha, jetzt den Beginn des Kartenvorverkaufs für das Open-Air-Kino in Istha ankündigen. Doch noch ist fraglich, ob die beliebte Freiluftveranstaltung rund um die Kirche in Istha aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie überhaupt stattfinden wird. 

„Wir werden Mitte Juni endgültig entscheiden. Wir müssen die Entwicklung abwarten. Das ist ja schließlich eine große Veranstaltung“, sagte Hensel.

Geplant war die Veranstaltung für den 28. August. Derzeit wird überlegt, das Open-Air-Kino eine Woche nach hinten zu verlegen. Aber entscheidend seien die Voraussetzungen. Das Kino in ein Auto-Kino umzugestalten, sei nicht möglich. „Dafür haben wir kein Gelände“, so Hensel.

Ein wesentlicher Punkt, ob die Veranstaltung stattfinden kann oder nicht, sei auch das Event rund um das Kino. Bei fünf Verkaufsbuden mit jeweils vier Menschen auf wenigen Quadratmetern – sei das derzeit ja nicht umsetzbar. Zudem sei auch der Vorverkauf entscheidend. „Nur so können wir schätzen, wo wir liegen“, so der Ortsvorsteher weiter.

Istha soll nicht zum Hotspot für Coronainfektionen werden

Eine Kinovorführung unter freiem Himmel anzubieten, sei auch kostspielig. Das müsse gut geplant sein. „Wir müssen einfach abwarten“, sagte Hensel. Wenn es in der bisherigen Größenordnung stattfinden könnte, seien immerhin um die 800 Menschen in Istha. 

Und keiner wolle, dass Istha zum Hotspot für Coronainfektionen werde. Mit aller Gewalt wolle man das Open-Air-Kino deshalb nicht durchsetzen. Abwarten sei nun die Devise. Zudem wolle niemand im Ort die eigenen Leute gefährden. 

„Da haben wir auch eine Fürsorgepflicht“, sagte Hensel, der nicht nur Ortsvorsteher ist, sondern auch Behindertenbeauftragter der Stadt Wolfhagen und im Isthaer Förderverein als Vorsitzender die Fäden in der Hand hält.

Der Förderverein nutzt für das Programm rund um das Open-Air-Kino auch die eigene mobile Bühne, die zudem auch vermietet wird. Doch auch damit sieht es derzeit schlecht aus. „Wir haben schon viele Absagen bekommen“, sagte Hensel, weil eben aufgrund der Coronakrise auch viele Veranstaltungen in der Region ausfallen würden. 

Ob das auch noch den Markt der Möglichkeiten am 10. Oktober im Dorfgemeinschaftshaus in Istha betreffen wird, ist sich Hensel noch nicht sicher. Schließlich seien gerade dort viele Menschen, die zur Risikogruppe gehören. 

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