Brandursache noch unklar

Obergeschoss eines Einfamilienhauses in Speele nach Feuer unbewohnbar

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Der Sicherungstrupp unter Atemschutz. 

In einem Einfamilienhaus in Speele ist am Sonntag gegen 13 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Wie Feuerwehrsprecher Philipp Vogeley berichtet, schlugen die Flammen bereits aus einem Fenster, als die Staufenberger Brandschützer eintrafen. Glücklicherweise hatten Nachbarn das Feuer bereits bemerkt und der Bewohnerin nach draußen geholfen. Die Frau sei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in das Klinikum Hann. Münden gebracht worden. 

Die 83-Jährige habe zwei Propangasflaschen in der Wohnung gelagert, mit denen ein Ofen befeuert werden kann. 

Eine davon ließ Gas ab, das brannte, als die Feuerwehr eintraf. 

Wie es zu dieser Entzündung gekommen war, dazu konnte die Polizei gestern noch keine Einschätzung abgeben. Die Brandursache  suche man im Bereich der Gasflaschen, aber alles weitere war am Sonntagnachmittag  noch nicht bekannt. 

 Das Gas ließ die Feuerwehr unter ständiger Kühlung der Flasche kontrolliert abbrennen. Die zweite Gasflasche habe soweit gekühlt werden können, dass sie sich nicht entzündete, so Vogeley. 

Suche nach Glutnestern von oben: Die Freiwillige Feuerwehr Münden wurde mit ihrer Drehleiter nach Speele zu Hilfe gerufen. 

Eine Stunde nach Einsatzbeginn war das Feuer gelöscht, mithilfe der Drehleiter aus Hann. Münden suchte die Feuerwehr jedoch noch nach Glutnestern. Die Mündener waren zusätzlich zu den Staufenberger Feuerwehren alarmiert worden.  Aus Staufenberg waren insgesamt 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren Speele, Landwehrhagen, Lutterberg, Spiekershausen, Uschlag, Escherode, Sichelnstein und der Kernstadt Hann. Münden vor Ort.  Zudem war die Feuerwehr Technische Zentrale Potzwenden vor Ort um Nachschub an Atemluftflaschen zu bringen, berichtet Vogeley. Sechs Trupps unter Atemschutz arbeiteten im und am Gebäude. 

 Die Straße Alter Hof  war wegen der vielen Einsatzfahrzeuge nicht passierbar. Das Obergeschoss sei nach dem Brand nicht mehr  bewohnbar. Nach vorsichtigen Schätzungen sprach die Polizei von einem Gebäudeschaden in Höhe von 30.000 bis 40.000 Euro. 

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