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Party auf Tischen und Bänken im Wolfhager Festzelt

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Von: Reinhard Michl

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Stehen für ausgelassene Stimmung: Die Wolfhager Bienen. Auf den Umzug musste sie verzichten, nicht aber auf die Party im Zelt.
Stehen für ausgelassene Stimmung: Die Wolfhager Bienen. Auf den Umzug musste sie verzichten, nicht aber auf die Party im Zelt. © Reinhard Michl

Beim Frühschoppen herrschte ausgelassene Stimmung.

Wolfhagen – Es bedurfte nur weniger musikalischer Töne der Wolfhager Viehmarkts-Lieblingskultband, um beim traditionellen Sonntagsfrühschoppen des viertägigen Heimatfestes das voll besetzte Festzelt in Feierlaune zu versetzen. Die Bamberger wussten auch nach mehrjähriger Zwangspause, wie sie die Wolfhager und ihre Gäste zum Schunkeln und Mitsingen bringen.

Schnell waren Festzeltbesucher außer Rand und Band, tanzten nicht nur vor der Bühne und zwischen den Bierzeltgarnituren, sondern auch auf Tischen und Bänken – sofern es auf der Tischen noch ein freies Fleckchen gab. Einer Tradition folgend hatten die etwa 70 teilnehmenden Vereine, Firmen und Gruppierungen dort ihr Frühstücksbüfett aufgebaut. Wobei natürlich ein frisch gezapfter Viehmarktsschoppen nicht fehlen durfte. Wem Fortuna hold war, konnte eines der ausgelobten und mit Gerstensaft gefüllten drei 30-Liter-Fässer oder einen der zehn „Biermeter“ gewinnen, auf dem sich zehn volle Gläsern befanden.

Hans-Georg Pflüger und Melanie aus Wenigenhasungen wagen ein flottes Tänzchen.
Hans-Georg Pflüger und Melanie aus Wenigenhasungen wagen ein flottes Tänzchen. © Michl, Reinhard

Gezogen wurden die Gewinner von der fünfjährigen Lea. Je ein Fass gab es für die Arbeiterwohlfahrt, die Viehmarktsburschen (beide Wolfhagen) und das Unternehmen Brennholz-Schmidt aus Bründersen.

Ein in der Vergangenheit fester Programmpunkt des Frühschoppens fehlte diesmal natürlich: Da es am Samstag keinen Festzug gab, fiel auch die Prämierung der schönsten Motivgruppen flach. Der Stimmung im Festzelt am Sonntagmorgen tat das keinen Abbruch.

Mit ein Grund dafür, dass beim Frühschoppen die Post abging, war der coronabedingte Verzicht der Wolfhager nicht nur auf ihren Viehmarkt, sondern damit auch auf die heitere Zusammenkunft am Sonntagmorgen. Mit großer Ausgelassenheit wurde nun nachgeholt, was in den beiden Jahren zuvor nicht möglich war. (Reinhard Michl)

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