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Brand in Wolfhagen: Putzfrau mit der Drehleiter gerettet

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Von: Norbert Müller

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Zur Sicherheit: Auf dem Rasen hinter dem Haus wurden angebrannte Einrichtungsgegenstände und Textilien, die zuvor aus dem haus geschafft worden waren, gewässert.
Zur Sicherheit: Auf dem Rasen hinter dem Haus wurden angebrannte Einrichtungsgegenstände und Textilien, die zuvor aus dem Haus geschafft worden waren, gewässert. © Norbert Müller

Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung musste am Mittwoch während eines Gebäudebrandes in Wolfhagen eine 61-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wolfhagen - Die Frau, die in einem Haus an der Wolfhager Bunsenstraße als Putzfrau arbeitete, wurde von der Wolfhager Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter vom Balkon des ersten Stockwerks gerettet, da sie es wegen des Qualms im Treppenhaus nicht mehr bis zur Haustür geschafft hatte, wie Wolfhagens stellvertretender Stadtbrandinspektor Sebastian Swoboda sagte.

Blick hinters Holz: An der Fassade wurden Teile der angebrannten Verkleidung abgenommen.
Blick hinters Holz: An der Fassade wurden Teile der angebrannten Verkleidung abgenommen. © Norbert Müller

Die Wehr war um 11.43 Uhr wegen eines Küchenbrandes alarmiert worden. Unklar sei zum Zeitpunkt der Alarmierung gewesen, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Wegen der starken Rauchentwicklung, so Swoboda, habe man per Sirene weitere Feuerwehrleute nachalarmiert. Zwei Trupps unter Atemschutz sind zur Brandbekämpfung ins Gebäude eingestiegen und haben die Flammen zügig gelöscht. Während der Rauch mit Drucklüftern aus dem Gebäude geblasen wurde, schafften Einsatzkräfte Teile der angekokelten Inneneinrichtung und Textilien nach draußen auf den Rasen, wo sie erneut abgelöscht werden mussten.

Außerdem wurden Abschnitte der hölzernen und rußgeschwärzten Außenwandverkleidung abgenommen, um sicherzugehen, dass sich dahinter keine Brandnester mehr verbergen. Die genaue Brandursache gilt es von der Polizei noch zu klären. Das Feuer sei aber im Bereich der Küche entstanden, bestätigte ein Polizeisprecher, der sagte, man gehe von einem Brandschaden aus, der „wahrscheinlich deutlich höher als 20 000 Euro“ liegt. Norbert Müller

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