Lücken im Wegenetz werden aufgezeigt

Wolfhagens Radverkehrskonzept soll im Januar vorliegen

E-Biker auf dem Radweg R4 zwischen Leckringhausen und Ippinghausen.
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Das Wolfhager Radwegenetz soll attraktiver und sicherer werden: Deshalb arbeitet die Stadt zusammen mit einem Planungsbüro und den Bürgern an einem Konzept. Es soll im Januar vorliegen.

Seit einigen Monaten arbeitet die Stadt Wolfhagen zusammen mit dem Planungsbüro LK Argus Kassel an einem gesamtstädtischen Radverkehrskonzept.

Wolfhagen - In dem Konzept soll die mittel- bis langfristige Radverkehrsinfrastruktur abgebildet werden. Es geht um eine Strategie, mit der die nachhaltige Mobilitätsentwicklung unter Einsparung und Vermeidung von Emissionen in Gang gesetzt, die Attraktivität der Kommune als Lebens- und Wirtschaftsstandort verbessert und die Lebensqualität der Bevölkerung gesteigert werden kann, sagt Wolfhagens Klimaschutzmanager Markus Huntzinger.

In die Erarbeitung der Strategie und einzelner Projekte sind auch Wolfhagens Bürger eingebunden. Gelegenheit, sich einzubringen, gibt es wieder am Mittwoch, 1. Dezember, ab 19 Uhr im Kulturladen – vorausgesetzt, die aktuelle Coronalage lässt ein Treffen zu. Dann soll der aktuelle Planungsstand vorgestellt werden. Beteiligen können sich auch Bürger aus den Nachbarkommunen. Ebenfalls am 1. Dezember startet die zweite Online-Beteiligung unter radverkehrskonzept-wolfhagen.de – über die Internetseite können Bürger Vorschläge zu den Maßnahmen unterbreiten.

Wie Huntzinger sagt, hätten sich bislang um die 30 Projekte für die Kernstadt und die Stadtteile herauskristallisiert. Dabei gehe es unter anderem um den Neubau von Radwegen, Ausbesserungen und Lückenschlüsse, Querungshilfen, Beschilderungen und die Installation von Abstellanlagen. Demnächst müsse eine Priorisierungsliste erarbeitet werden. Über die Rangfolge, in der die Vorhaben verwirklicht werden, entscheiden Kriterien wie Aufwand bei Planung und Grundstückserwerb, Kosten und Möglichkeiten der Förderung. Festgelegt wird die Priorisierung gemeinsam von Magistrat, Verwaltung, Planungsbüro und Bürgerschaft.

Das Radverkehrskonzept soll im Januar kommenden Jahres fertig sein. An den Kosten in Höhe von 25 000 Euro beteiligt sich Hessen Mobil mit einem Zuschuss von 80 Prozent. (Antje Thon)

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