Fahrt durch den Frühling

Radlergruppe fährt zusammen 1680 Kilometer

Pedalritter unterwegs: Eine Radlergruppe mit Teilnehmern auch aus Altenhasungen geht bei der 100-Jahre-Jubiläumstour des TSV Wenigenhasungen auf den 30 Kilometer langen Rundkurs.
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Pedalritter unterwegs: Eine Radlergruppe mit Teilnehmern auch aus Altenhasungen geht bei der 100-Jahre-Jubiläumstour des TSV Wenigenhasungen auf den 30 Kilometer langen Rundkurs.

Mitglieder des TSV Wenigenhasungen radeln zusammen 1680 Kilometer.

Wenigenhasungen – Rundum zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Turn- und Sportvereins (TSV) Wenigenhasungen. Der in diesem Jahr auf sein 100-jähriges Bestehen zurückblicken kann und den runden Geburtstag mit geplanten sportlichen sowie gesellschaftlichen Veranstaltungen feiern wollte. Doch die aktuellen Beschränkungen durch die Covid 19-Pandemie machten der großen Sportlerfamilie aus dem Erpetal einen Strich durch die Rechnung.

Was jedoch nicht einen Stillstand im Vereinsleben bedeutete. Denn am vergangenen Wochenende, Samstag, 15. und Sonntag, 16. Mai, ging die traditionelle TSV-Familienradtour über die Bühne, wenn auch nicht nach dem bisherigen Schema. Vielmehr konnten die im Vorfeld angemeldeten kleinen und großen TSV-Mitglieder unter Einhaltung der Coronaregelungen auf eigene Faust die angebotene 30-Kilometer-Strecke mit Start und Ziel an der örtlichen Radweg-Dorfkirche erradeln.

Die Route führte von Wenigenhasungen über Oelshausen, Martinhagen, Balhorn, Altenstädt, Naumburg, Ippinghausen, Bründersen, Wolfhagen, Philippinenburg zurück in das Erpetaldorf. Zufriedenheit deshalb beim TSV-Vorsitzenden Matthias Pflüger und dem für die Tour verantwortlichen Günter Euler deshalb, weil 53 kleine und große TSV-Mitglieder sich in die Teilnehmerliste eintrugen, den Rundkurs absolvierten und dabei zusammen 1680 Kilometer zurücklegten.

Auf Spurensuche: Eine Fotoausstellung in der Dorfkirche zeigte die 100-jährige Geschichte des TSV Wenigenhasungen. Von links Herbert Butterweck, Ernst-Ludwig Meier, Gerhard Neurath und Hans-Georg Pflüger auf Spurensuche.

Für jeden absolvierten Kilometer hatte der Verein eine Spende von zehn Cent ausgelobt. So klingelten am Ende 168 Euro in der Spendendose, das Geld erhält die örtliche Radwegkirche. Ein Dankeschön-Mitmachpräsent gab es für die an Jahren jüngsten Teilnehmer Sophie Rudolph, Luca Kaiser und Justus Schwarz wie ebenfalls auch für den ältesten „Pedalritter“ Herbert Butterweck.

In die Pedale traten aber nicht nur die 53 angemeldeten TSV-Mitglieder, sondern auch viele Radfreunde aus den Nachbardörfern beteiligten sich. Die nicht nur mit ihren Wenigenhasunger Sportfreunden die Fahrt durch die frühlingshafte Bilderbuch-Landschaft genießen konnten, sondern auch einen Einblick über die Geschichte und den Werdegang des TSV erhielten. Anhand einer im Kirchenschiff aufgebauten Fotoausstellung mit historischen Aufnahmen von den Anfängen bis zur Gegenwart. (Reinhard Michl)

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