Fahrradbörse mit über 600 Besuchern

Rekorde bei der Schnäppchenjagd in Wolfhagen

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Volle Halle: Gut 600 Besucher aus der gesamten Region kamen am Samstag in die Halle des Autohauses Güde zur Wolfhager Fahrradbörse.

Wolfhagen. Noch mehr Besucher und ein noch größeres Angebot - bei der Wolfhager Fahrradbörse freuten sich die Veranstalter auch über die Rekorde in diesen beiden Bereichen.

Mit einem solchen Publikumsinteresse hatten der Förderverein der Grundschule Wolfhagen und der Wolfhager Motorsportclub (MSC) im ADAC nicht gerechnet. Waren im vorigen Jahr etwa 500 Schnäppchenjäger zur gemeinsam ausgerichteten Fahrradbörse im Wolfhager Autohaus Güde gekommen, so reisten diesmal 600 Besucher aus ganz Nordhessen und dem benachbarten Ostwestfalen und Südniedersachsen an.

Überagende Angebotsfülle

Dies war jedoch nicht der einzige Rekord des Tages. Auch die Fülle der Angebote sprengte alle Erwartungen, sie übertrafen weit die Zahlen des Vorjahres. Die Besucher hatten wahrlich die Qual der Wahl. Zum Verkauf angebotenen wurden nämlich nicht nur über 130 gut erhaltene Fahrräder, die im Vorfeld von den MSC-Mitgliedern auf Herz und Nieren geprüft und auf ihre Verkehrssicherheit durchgecheckt wurden, sondern im Angebot befanden sich zahlenmäßig in etwa noch einmal die gleiche Menge an Zubehör-Artikeln: Von Ersatzteilen bis zum Schutzhelm, Bobbycars, Kinderdreiräder, Skatboardbretter, Inliner, Kettcars, Tretroller, Fahrradanhänger und auch Zweirad-Transporthalterungen für Autos reichte da das Angebot.

Nicht wenige Besucher mussten erfahren, dass man schnell sein muss, um das beste Schnäppchen zu machen. Denn eine halbe Stunde nach Einlass hatten gut 80 Prozent der angebotenen Räder schon einen neuen Besitzer gefunden.

Schnäppchenjäger

Gesucht und gefunden: Vanessa Kremer mit Mama Emilia Hoppe freut sich über ihr Schnäppchen, ein weißes Mountain-Bike für 170 Euro.

Glück hatte Vanessa Kremer aus Wolfhagen. Das junge Mädchen war mit seiner Mama Emilia Hoppe gekommen und konnte sich ihren Wunschtraum erfüllen: ein Top-Mountainbike für 170 Euro. In einem Fachgeschäft hätten Tochter und Mutter mehr als den doppelten Betrag auf den Tisch blättern müssen.

Probefahrt: Die siebenjährige Lea Dux aus Naumburg mit ihrem neuen Rad.

Auch die sechsjährige Lina Sommer aus Zierenberg strahlte über das ganze Gesicht. Ihrem bisherigen Kinderrad war sie entwachsen, deshalb bekam sie von Papa Steve zum Superpreis von 35 Euro ein größeres gekauft. Schon etwas mehr musste Claudia Dux für den neuen Drahtesel ihrer siebenjährigen Tochter Lea berappen, nämlich 200 Euro. Es handelte sich dabei jedoch um ein erstklassiges Markenrad, das neu im Handel rund 400 Euro gekostet hätte.

Auch für den achtjährigen Paul aus Hümme hatte sich die weite Anreise mit seinem Vater gelohnt. Mit einem Fahrrad im Bestzustand konnte der Knirps freudestrahlend den Heimweg antreten.

Die Verkäufer mussten ein oder zwei Euro Standgeld bezahlen und zehn Prozent des von ihnen festgelegten Verkaufspreises, der aber auch noch verhandelbar war, an die beiden Veranstalter entrichten.

Der dabei erzielte Erlös und auch die Einnahmen durch den Verkauf von Essen und Getränken wurde zwischen dem Förderverein Grundschule und dem Motorsportclub geteilt.

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