Rote Farbe im Mühlenwasser: Verursacher ist gefunden

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Gewässersperre errichtet: Damit wurde ein Ausbreiten der Flüssigkeit verhindert werden. 

Die Polizei hat den Verusacher der Gewässerverunreinigung im Wolfhager Mühlenwasser ermittelt. Eingeleitet wurde die rote Farbe in den Abfluss eines ortsansässigen Betriebes.

Nach ersten Erkenntnissen handele es sich ganz offenbar um rote acrylhaltige Dachbeschichtungsfarbe, erklärte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen, Thorsten Werner. Eine Frau mit ihren zwei Kindern habe beim Spaziergang in der Hans-Staden-Straße die rote Flüssigkeit im Wasser entdeckt und Alarm geschlagen. Per Kanal-Inliner sei die Eintrittsstelle der roten Flüssigkeit ermittelt worden. „Klar ist jetzt schon, dass es ein umwelt- und wassergefährdender Stoff ist“, sagte Werner. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen musste die Wolfhager Feuerwehr ausrücken, um Gewässer zu reinigen. Am Dienstag wurde die Feuerwehr Wolfhagen Mitte gegen 16.40 Uhr alarmiert. Diesmal lief eine unbekannte rote acrylhaltige Flüssigkeit in das Mühlenwasser in der Hans-Staden-Straße. Es wurden Proben entnommen, der Zulauf zum Kanal gesperrt und eine Wassersperre errichtet, um eine weitere Verunreinigung zu verhindern. Gemeinsam mit Stefan Gerhold vom städtischen Tiefbauamt und der Polizei wurde die Eintrittsstelle festgestellt. Die Flüssigkeit wurde von einem Spezialunternehmen aufgenommen und als Gefahrgut entsorgt. Erst gegen 20.30 Uhr war der Einsatz der 21 Feuerwehrleute beendet. Die Einsatzleitung hatte der Stellvertretende Stadtbrandinspektor Sebastian Swoboda.

Rote Brühe: Hier am Mühlenbach musste die Feuerwehr eine Gewässerverunreinigung beseitigen. Der Verursacher konnte schnell ermittelt werden. 

Parallel dazu rückten die Feuerwehren Wolfhagen-Mitte, Nothfelden, Niederelsungen und Altenhasungen aus, um eine Ölspur in der Oberelsunger Straße in Nothfelden zu beseitigen. Ausrücken musste die Feuerwehr auch am 15. und am 17. September. Auch da hieß der Einsatzbefehl „Gewässerverunreinigung“ und auch da war das Mühlenwasser betroffen.

Die Ems in Merxhausen ist am 5. September knapp einer Umweltkatastrophe entgangen. Dort hatte ein Mitarbeiter von Vitos giftige Stoffe über den Abwasserkanal entsorgt (wir berichteten). Die Laborergebnisse liegen noch nicht vor. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Fall.

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