Winter im Wolfhager Land

Rutschpartien auf glatten Straßen: Unfälle meist ohne Verletzte

Aus der Umlaufbahn geflogen: Für einen Trabant endete am Donnerstagmorgen die Fahrt abseits der Straße. Kurz vor Wolfhagen, im Bereich des Pfaffentals, kam des Auto von der glatten Bundesstraße 450 ab. Foto:  Norbert Müller

Glatte Straßen wurden vor allem am Donnerstagmorgen mehreren Autofahrern im Wolfhager Land zum Verhängnis.

Gegen 9.20 Uhr  krachte am Donnerstag ein 28-Jähriger aus Kassel mit einem VW-Transporter gegen die Leitplanke an der Bundesstraße 450 zwischen Wolfhagen und Istha. Dabei wurde sein 25-jähriger Beifahrer aus Lohfelden so schwer verletzt, dass er im Wolfhager Krankenhaus stationär behandelt werden musste.

Nach Angaben der Polizei waren die beiden Männer mit dem Fahrzeug von Istha in Richtung Wolfhagen unterwegs. Aufgrund von Straßenglätte geriet der Transporter ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Den Sachschaden schätzten die Polizeibeamten, die den Unfall aufnahmen, auf 4500 Euro.

Zuvor war es fast an gleicher Stelle auf der glatten Bundesstraße zu weiteren Unfällen gekommen. So rutschte der Fahrer eines Trabis mit seinem Auto in den Graben, ein anderer Verkehrsteilnehmer überschlug sich gar mit seinem VW Passat, der auf dem Dach liegen blieb. Hier verzichtete die Polizei darauf, die Unfälle aufzunehmen, da niemand verletzt wurde und kein Fremdschaden entstanden war.

Bei Breuna machte am Donnerstag gegen 4.30 Uhr ein Lastwagenfahrer aus Warburg Bekanntschaft mit den Tücken winterlicher Straßenverhältnisse. Laut Polizeibericht war der 37-Jährige mit seinem Sattelzug aus dem Gewerbegebiet Hiddeser Feld kommend auf den Kreisel aufgefahren. Dabei kam der Lastwagen mit Anhänger auf glatter Straße ins Rutschen, geriet auf die Kreiselmitte und beschädigte dort die Rasenfläche. Am Zugfahrzeug wurden Radaufhängung und Schürze demoliert. Schaden: rund 2000 Euro.

Unachtsamkeit des Fahrers war nach Angaben eines Polizeisprechers der Grund für einen Verkehrsunfall, der sich am Mittwochnachmittag zwischen Ippinghausen und Altenstädt ereignete. Ein 21-Jähriger aus Waldeck wollte von Ippinghausen kommend nach rechts von der Bundesstraße 251 nach Altenstädt abbiegen. Der Mann kam mit seinem Mazda von der Straße ab und rutschte in den Wassergraben. Dabei wurden das Auto und ein Verkehrsschild beschädigt. Den Schaden bezifferte der Polizeisprecher auf 2250 Euro.

Auf glatter Fahrbahn hat am Mittwochabend ein Autofahrer aus Bad Arolsen die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Ford kam bei Landau von der B 450 ab und im Graben auf dem Dach zum Liegen.

Bei dem Unfall, der sich gegen 22.40 Uhr ereignete, zog sich der 36-jährige Arolser offenbar nur leichte Verletzungen zu. Der Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens brachten den Mann vorsorglich ins Krankenhaus.

Polizeiangaben zufolge war der Fiestafahrer gerade aus Richtung Wolfhagen kommend auf dem Heimweg von der Arbeit, als er kurz hinter Landau in Höhe eines Gehöfts in einer langgezogenen Linkskurve auf Glätte die Kontrolle über seinen Kleinwagen verlor. Das Auto rutschte über die Gegenspur und eine zwei Meter tiefe Böschung hinab, kippte aufs Dach und blieb entgegen der Fahrtrichtung liegen.

Glück im Unglück

Am Fahrzeug entstand vermutlich Totalschaden, den ein Polizist an der Unfallstelle auf 5000 Euro schätzte. Der Fahrer habe Glück im Unglück gehabt. So sei im Moment des Unfalls kein Gegenverkehr gekommen, außerdem kollidierte der Wagen nicht mit einem Baum oder anderen Hindernis. (mit 112-magazin.de)

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