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Sabine Scheible eröffnet Hundepension in Ippinghausen

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Von: Antje Thon

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Hundetrainerin und Besitzerin einer Hundepension: Die Ippinghäuserin Sabine Scheible mit Mischlingshündin Vivi und Rhodesian Ridgeback-Welpe Bakari.
Hundetrainerin und Besitzerin einer Hundepension: Die Ippinghäuserin Sabine Scheible mit Mischlingshündin Vivi und Rhodesian Ridgeback-Welpe Bakari. © Antje Thon

Sabine Scheible hat in Ippinghausen die Hundepension „Bines Pfotentreff“ eröffnet. In einigen Wochen soll noch eine Hundeschule folgen.

Ippinghausen – Hunde sind ihr Ding. Schon als Kind wünschte sich Sabine Scheible von ihren Eltern einen Hund. Der Kompromiss war eine Katze. Mit 19 zog bei ihr die erste Fellnase ein. Später folgten weitere. Nun, mit 47 Jahren, hat sich die Ippinghäuserin einen langgehegten Wunsch erfüllt und vor wenigen Wochen eine Hundepension eröffnet.

In „Bines Pfotentreff“ ist Platz für vier Hunde, die sich allerdings mit Scheibles zwölfjähriger Mischlingsdame Vivi und Rhodesian Ridgeback-Welpen Bakari vertragen müssen. Das wichtigste Kriterium für eine Aufnahme sei die Sozialverträglichkeit der Vierbeiner, sagt die Tierarzthelferin, die mit der Pension nun erstmals den Schritt in die Selbstständigkeit wagt. Voraussetzungen waren der Nachweis einer Sachkundeprüfung und die Begutachtung ihrer Räumlichkeiten durch das Veterinäramt.

„Bei mir werden die Tiere nicht in einem Zwinger gehalten“, sagt Scheible. Auch von einer Isolierung einzelner Hunde in verschiedenen Zimmern hält sie nichts. Die ausgebildete Hundetrainerin hütet alle Vierbeiner gemeinsam, sie gehören dann zur Familie. Deshalb sei es auch so wichtig, dass sie untereinander klarkämen und keinen Stress machten. Die Sozialverträglichkeit prüft sie bei einem Probegassigang.

Von ihren Gasthunden können maximal zwei über Nacht bleiben – dabei handelt es sich um Urlaubsbetreuungen, zwei weitere nimmt sie nur tagsüber in Obhut. Bei jeder Betreuung steht mindestens ein Spaziergang auf dem Programm, auf dem Grundstück haben die Hunde reichlich Platz zum Toben. Demnächst soll auch noch eine Scheune für die Tiere hergerichtet werden. Der Bedarf an Unterkünften auf Zeit sei enorm, sagt die Ippinghäuserin, die aus Karlsruhe stammt und neben ihrem Abschluss als Tierarzthelferin einen weiteren als Hotelfachfrau besitzt.

„Für die nächsten Sommerferien bin ich bereits ausgebucht.“ Dass die Nachfrage nach einem Pensionsplatz so groß sei, liege auch an den vielen Hunden, die während der Coronazeit angeschafft wurden. In Wolfhagen gebe es aktuell um die fünf Pensionen, und es könnten locker noch mal so viele sein, um die vielen Anfragen bedienen zu können.

Ab Januar will die 47-Jährige zudem eine Hundeschule in ihr Programm integrieren. Dabei dürfte der Hundetrainerin ihre jahrelange Mitarbeit in einer anderen Hundeschule helfen. Anbieten möchte sie Kurse in Agility (Sport mit Hunden), Kurse, in denen Kinder sicherer werden im Umgang mit ihrem Hund und Trick-Dog-Kurse, in denen kleine Tricks vermittelt werden.

Ebenfalls geplant sind Kurse, in denen Hunde lernen, entspannt an der Leine zu gehen, „sie sollten weder ziehen, noch ihre Besitzer anrempeln“, so die Trainerin. Hinzukommen Social Walks. Dabei handelt es sich um Spaziergänge von mehreren Hundehaltern und deren Vierbeiner, bei denen die Hunde lernen, in einer Gruppe zu funktionieren. Und schließlich soll es noch Workshops geben, bei denen ihr Pferd Rashid, ein 25 Jahre alter Araberwallach, als Trainingspartner in Aktion tritt.

Kontakt: Sabine Scheible, bines-pfotentreff.de, 0173/3424724 (Antje Thon)

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