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Sanierung der Rüttelpiste zwischen Niederelsungen und Nothfelden in Sicht

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Von: Norbert Müller

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Seit vielen Jahren ein Sanierungsfall: Die Fahrbahn der Landesstraße zwischen Niederelsungen und Nothfelden ist marode, Schlaglöcher wechseln sich mit Rissen und geflickten Stellen ab.
Seit vielen Jahren ein Sanierungsfall: Die Fahrbahn der Landesstraße zwischen Niederelsungen und Nothfelden ist marode, Schlaglöcher wechseln sich mit Rissen und geflickten Stellen ab. © Norbert Müller

Seit Jahren setzen sich Bürger und Politiker für eine Sanierung der Landesstraße zwischen Niederelsungen und Notfelden ein. Nun rückt die Runderneuerung näher.

Niederelsungen – Wer sie einmal gefahren ist, vergisst sie nicht so schnell: Die Landesstraße zwischen den beiden Wolfhagern Stadtteilen Niederelsungen und Nothfelden ist seit Jahren eine der übelsten Rüttelpisten in der Region. Schlaglöcher, geflickte Stellen und Risse wechseln sich über die komplette Länge der gut fünf Kilometer langen Piste ab, die zudem noch an den Rändern ausfranst.

Seit Jahren setzten sich Bürger und Politiker für eine Sanierung durch das Land ein, bislang ohne Erfolg. Nach den jüngsten Protesten scheint sich nun aber recht überraschend eine Lösung abzuzeichnen.

Die Sanierung der Ortsurchfahrt soll mit der Sanierung der Landesstraße verknüpft werden

„Hessen Mobil wird die Strecke im Zuge der Erneuerung der Ortsdurchfahrt von Niederelsungen sanieren“, erklärte am Dienstag Marco Lingemann, Sprecher von Hessen Mobil. Die Ortsdurchfahrt werde als Teil der Sanierungsoffensive des Landes runderneuert.

Und dabei solle nun das geschehen, was immer wieder von Lokalpolitikern, Nutzern der Straßen, aber auch Landespolitikern aus der Region angemahnt wurde: Man möge die Sanierung der Ortsdurchfahrt mit der Sanierung der Landesstraße verknüpfen, weil es sinnvoll wäre, die Arbeiten beider Bereiche in einem Zuge zu erledigen. Und diese Ansicht hat sich nun offenbar auch bei den Entscheidungsträgern in Wiesbaden durchgesetzt.

„Wir sind in Gesprächen mit der Stadt Wolfhagen und stimmen das gerade ab“, sagt Lingemann. Im Herbst habe es dazu erste Kontakte gegeben. Die Ortsdurchfahrt Niederelsungen werde wegen der Arbeiten an Versorgungsleitung und Gehwegen beispielsweise, die in die Zuständigkeit der Stadt Wolfhagen fallen, „eine lange Baumaßnahme“, auf jeden Fall deutlich aufwendiger als die Fahrbahnerneuerung.

Voruntersuchungen, Vermessungen und Asphaltproben

Einen konkreten Zeitplan gebe es derzeit weder für die Arbeiten innerorts noch für die Landesstraße, betont Lingemann. In diesem und im kommenden Jahr werden die Baukolonnen ganz sicher noch nicht anrücken.

Zur Erstellung des Sanierungskonzepts müsse man Voruntersuchungen und Vermessungen vornehmen, außerdem gelte es Asphaltproben zu nehmen. „Das wird schon in diesem Jahr angestoßen“, so der Sprecher von Hessen Mobil.

„Der Ball liegt jetzt im Feld der Stadt“

Einen gewissen zeitlichen Rahmen gebe die Sanierungsoffensive des Landes vor, die bis 2025 laufe. Bis dahin müsse mit den Arbeiten an der Ortsdurchfahrt begonnen worden sein, was dann auch den Beginn der Streckensanierung zur Folge hätte.

„Der Ball liegt jetzt im Feld der Stadt“, sagt Marco Lingemann, „die muss jetzt ihre Hausaufgaben machen“. Das betreffe ja nicht nur die reinen Planungsvorbereitungen für das innerörtliche Bauprojekt, sondern auch das Sortieren der aktuell wegen mangelhafter Jahresabschlüsse ungeklärten Haushaltssituation. (Norbert Müller)

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