Gelungener Start mit Masken

Schüler im Wolfhager Land hielten sich an die Hygiene-Regeln und hatten Masken auf

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Unterricht in Zeiten von Corona: Wegen des guten Wetters ist Lehrer Martin Wohlrab mit den Schülern der Wolfhager Oberstufe am Montag nach draußen gegangen. 

Die ersten Tage mit Masken und Abstandsregelungen in den Schulen lassen ein erstes Fazit zu. Die meisten Schüler hielten sich an die Regeln.

Wolfhager Land– Bilanz nach dem ersten Tag der Maskenpflicht und des Schulstarts am Montag während der Corona-Krise: „Wir sind wie geplant gestartet“, sagt Ulf Imhof, Schulleiter der Gesamtschule mit Grundstufe der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal. 

Und auch Sabine Herms, Sprecherin des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), zeigte sich zufrieden: Rund 90 bis 95 Prozent aller Fahrgäste seien mit Gesichtsmasken unterwegs. Das Verständnis sei in allen Altersgruppen vorhanden. „Aus meiner Sicht war es ein gelungener Start“, so Herms. Dies bestätigt auch Landkreissprecher Harald Kühlborn: „Die meisten haben sich an die Maskenpflicht gehalten.“

Die Schüler der Jahrgänge neun und zehn der Christine-Brückner-Schule seien mit Mund-Nasen-Schutz in Schulbussen angekommen, bestätigt Ulf Imhof. Zunächst versammelten sich alle mit dem gebotenen Abstand auf dem Schulhof. „Dann haben wir über Händedesinfektion und Hygiene gesprochen und auch, wie die Pausenordnung jetzt aussieht“, so Imhof.

Das alles laufe jetzt erst mal an. Der Schulleiter hat noch weitere Masken und Desinfektionsmittel besorgt. Traurig sei er mit seinen Kollegen, dass die Grundschule nun doch nicht starten darf. „Das ist verrückt“, erklärte Imhof. Die Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen finde unverändert statt.

Zufrieden mit dem ersten Schultag zeigte sich auch die stellvertretende Schulleiterin der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule, Katrin Bergmann. Alle Hygieneregeln seien von den Schülern gut befolgt worden. Durch die geringere Zahl der Schüler habe sich alles gut umsetzen lassen. Allerdings werde man an Grenzen stoßen, wenn demnächst mehr Schüler kommen. Es mangele an Lehrern und Räumen, befürchtet Bergmann.

In Kleingruppen aufgeteilte Klassen, Leitsysteme, von einander abgetrennte Schul- und Pausenbereiche sowie Handdesinfektionsmöglichkeiten sind nur einige der wenigen Maßnahmen, die an der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule den Unterricht in Zeiten von Corona sicher machen sollen. 

„Wir haben auf Basis des Hygieneplans Corona des Kultusministeriums unsere bestehende Schulordnung um einen schuleigenen, knapp 20 Punkte umfassenden Hygieneplan erweitert“, sagt Schulleiter Lars Grenzemann. Grenzemann ist mit dem Verhalten der Schüler am ersten Tag zufrieden, gleichzeitig kündigt er aber auch Sanktionen für die an, die sich nicht an die Schulordnung halten. 

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