Schulen vor der Öffnung

Schulöffnungen in der Corona-Zeit: Große Herausforderung für Schulträger und Verantwortliche

In der Christine-Brückner-Schule im Bad Emstaler Ortsteil Sand werden die Schüler der Abschlussklassen sowie die Viertklässler in Gruppen mit elf Personen unterrichtet.
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In der Christine-Brückner-Schule im Bad Emstaler Ortsteil Sand werden die Schüler der Abschlussklassen sowie die Viertklässler in Gruppen mit elf Personen unterrichtet.

Die Schulen im Wolfhager Land werden ab kommenden Montag wieder den Unterricht aufnehmen - zumindest von den Abschlussklassen und bei den Viertklässlern. Das sind die Herausforderungen.

Wolfhager Land – Am kommenden Montag (27. April) beginnt auch im Altkreis Wolfhagen der Unterricht für die vierten Grundschulklassen sowie die Abschlussklassen der Real- und Hauptschule. Die schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs in der Coronakrise stellt Schulen und den Landkreis Kassel als Schulträger vor erhebliche Herausforderungen. „Als Schulträger sind wir in dreierlei Hinsicht gefordert“, erklärt Landrat Uwe Schmidt.

Zu beachten seien die vom Kultusministerium angekündigten Hygienepläne für Lehrkräfte und Schüler, die Schülerbeförderung und die Arbeitssicherheit für die Landkreisbeschäftigten in den Schulen wie zum Beispiel die Mitarbeiter der Schulsekretariate, die Reinigungskräfte, die Hausmeister und die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in der Schulsozialarbeit. 

Vorsorglich habe der Landkreis bereits Hygienespender für die Eingangsbereiche der Schulen angeschafft. „Und natürlich werden wir auch überall ausreichend Seife bereitstellen“, so Schmidt.

Wiedereröffnung der Schulen: Drei große Herausforderungen müssen sie jetzt meistern

Die Schüler der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule sollen sich zusätzlich möglichst mit einem Mund- und Nasenschutz versorgen und ein eigenes Handtuch zur ausschließlich persönlichen Nutzung mitbringen, so die stellvertretende Schulleiterin Katrin Bergmann. 

In Wolfhagen kehrt auch der Jahrgang zwölf der gymnasialen Oberstufe zurück in die Schule. Ein erheblicher organisatorischer Aufwand: „Die acht Klassen teilen wir jeweils. Damit müssen 16 kleinere Gruppen unterrichtet werden“, so Bergmann. 

Auch in der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule wird geteilt. „Wir nutzen zusätzlich die Aula und die größeren Klassen, um die Abstandsregelungen einhalten zu können.“

Ulf Imhof, Schulleiter der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, sieht im Bustransfer eine Herausforderung, die für alle sicher gelöst werden muss. „Zwei Drittel unserer Schüler fahren Bus.“ Die Schüler werden in Gruppen mit elf Personen unterrichtet. In allen Schulen sollen ältere Lehrer und solche mit Vorerkrankungen nicht unterrichten.

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