Starkes Team in Zeiten der Pandemie in Zierenberg

Sie alle halten die Schule in Zierenberg am Laufen

Übernehmen eine wichtige Funktion im System Schule: die Reinigungsprofis Rosita Griego Helferich (links) und Simone Groß.
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Übernehmen eine wichtige Funktion im System Schule: die Reinigungsprofis Rosita Griego Helferich (links) und Simone Groß.

Sie kümmern sich uneigennützig um ihre Mitmenschen. Selbstloses Engagement eint die Alltagsengel unserer Serie. Heute: die Engel der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule, stellvertretend für all jene, die unter Pandemiebedingungen die Schulen am Laufen halten.

Zierenberg – Es bedarf vieler Räder, um das System Schule am Laufen zu halten. „Das war schon immer so“, weiß Lars Grenzemann, der als Leiter der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) seit Beginn der Pandemie das Ineinandergreifen all dieser Räder noch einmal ganz neu schätzen gelernt hat.

„Das Herz der Schule ist das Sekretariat“, ist er sicher. „Hier gehen die meisten Informationen rein und raus, seien es Krankmeldungen, neue Richtlinien des Schulamtes, Eingaben des Kultusministeriums.“ Jutta Nagel und Dagmar Küllmer machten hier einen fantastischen Job, um sämtliche Infos zu filtern und entsprechend weiter zu verteilen.

An Michael Groth und Juri Jürimaa etwa, die beiden Hausmeister, die immer wieder Feuerwehr spielen, wenn sie beispielsweise vom einen auf den anderen Tag gemeinsam mit den Lehrkräften eine Einbahnstraßen-Wegführung durchs Gebäude realisieren, Hinweisschilder anbringen und Hygienestationen einrichten, um den Schülern das Einhalten der AHA-Regeln überhaupt erst zu ermöglichen.

Sie leiten laut Schulleiter Lars Grenzemann auch die Reinigungskräfte an, die im ganzen Gebäude noch intensiver im Einsatz seien als gewohnt. „Das war gerade in der Anfangsphase wichtig. Als wir alle noch nicht wussten, wie wir uns anstecken, da haben Rosita Griego Helferich, Simone Groß, Ursula Damm, Isolde Brede, Birgit Engelhardt, Cornelia Völker, Dagmar Bretthauer und Heike Hartmann die Klassenräume sogar in den Pausen desinfiziert“, erinnert sich der ESS-Schulleiter, der immer mehr Namen aus dem Hut zaubert, wenn er über die Engel seines Schulalltags nachdenkt.

Da wären Schulamtsdezernentin Sabine Schäfer, eine immer verlässliche Ansprechpartnerin, oder auch die pädagogisch Unterstützenden von Schulsozialarbeiter Sebastian Roschinski bis hin zu Heike Bieberstedt in der Lernwerkstatt, das fleißige Team der Cafeteria und natürlich auch all die Lehrkräfte, die sich „immer wieder mit nicht alltäglichen Ideen einbringen und Corona als Herausforderung nehmen“.

Erfolge in der Schulentwicklung trotz Coronastress: Linda Doering (Mitte) freut sich gemeinsam mit Förderstufen- und Gymnasialzweigleiterin Karin Neusüß und Lars Grenzemann über die Rezertifizierung der ESS als Gesunde Schule im Bereich Bewegung und Wahrnehmung

Er sei dankbar, ein so wunderbares Team hinter sich zu wissen, gerade auch aktuell, wo die lang ersehnte Schulsanierung den Alltag noch zusätzlich durcheinanderwirbele. Jedes Engagement, ein Stück Normalität zu bewahren, sei da wichtig. Das von Kollegin Linda Doering etwa, die als Steuergruppenleiterin unermüdlich versuche, die Schulentwicklung voranzutreiben. „Sie hat inmitten des Coronatrubels die Rezertifizierung der ESS als Gesunde Schule im Bereich Bewegung und Wahrnehmung realisiert, das ist ihr hoch anzuerkennen.“

Auch andere hätten neben der Pandemie wichtige Projekte vorangetrieben. „Anne Rink und Mark Plodowski etwa haben es mit ihrem Konzept zur Schulhofgestaltung geschafft, dass die Elisabeth-Selbert-Schule vom Hessischen Umweltministerium und der Deutschen Umwelthilfe als eine von zehn Pilotschulen ausgewählt wurden, ein großartiger Erfolg“, sagt Grenzemann und freut sich, dass an seiner Schule die vielen Räder ganz hervorragend ineinandergreifen, um das System Schule auch in schwierigen Zeiten am Laufen zu halten. (Sascha Hoffmann)

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