Eichen aus Region für französische Weine

Spitzen-Holz für Fässer bei Winzern begehrt - Top-Preise erzielt

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In Frankreich der Renner: Holzfässer aus heimischer Eiche werden von französischen Winzern gern gekauft. Bei einer Holzverkaufsaktion erzielte Hessen-Forst für Eichenstämme Spitzenpreise.

Wolfhager Land. Holz aus dem Landkreis Kassel ist jetzt zur Rekordpreisen an Kunden aus Deutschland, Frankreich, Polen, Luxemburg und Österreich verkauft worden. „Vor allem die Eiche punktete mit Spitzenerlösen“, freut sich Theo Arend von Hessen Forst in Wolfhagen.

Hersteller von Weinfässern in Frankreich etwa hätten sich brennend für das qualitativ hochwertige Eichenholz interessiert

Bei den 24 Verkaufsaktionen in ganz Deutschland in diesem Jahr wurde auf dem Wertholzplatz bei Jesberg (Schwalm-Eder-Kreis) mit 531 Euro pro Festmetern der bisher höchste Durchschnittspreis erzielt. Im Jahr 2016 waren es nur 469 Euro. Bei der sogenannten Submissionsaktion in Jesberg war Hessen Forst mit rund 100 Festmetern aus dem Raum Kassel vertreten. Bei der Veranstaltung, an der 28 hessische Forstämter teilnahmen, wurde ein Gesamterlös von rund 1,26 Millionen Euro erzielt, 2016 waren es 856 500 Euro. Viele der Bäume, die unerwartet hohe Preise erzielten, kamen aus den Wäldern um Breuna und Baunatal sowie Revieren in Zierenberg und Ahnatal. Der teuerste Baum stammt allerdings aus dem Forstamt Nidda: Der Stamm eines Riegelahorn wurde für 19 600 Euro verkauft. Unterdessen floppte die Esche, die nur schwer an den Mann zu bringen war. Das Eschentriebsterben sorgt für ein Überangebot auf dem Markt. Auch die Buche, mit 60 Prozent die am weitesten verbreitete Baumart in der Region, ist im Ranking abgefallen. Das Holz von Eichen und Buntlaubbäumen sei dagegen in Mode und werde von der Möbelindustrie stark nachgefragt, erklärt Arend die hohen Preise für diese Holzarten. In der Region fördere man schon seit Jahren deren natürliche Verjüngung und pflanze sie auch vermehrt an.

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