Kurfürstenstraße ist begehrt

Stadt Wolfhagen bereitet neues Baugebiet am Stadtrand vor

Am liebsten direkt an die Kurfürstenstraße: Das bringen die Interessenten für mögliche Bauplätze zum Ausdruck, deren Entwicklung die Stadt Wolfhagen derzeit vorantreibt. 
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Am liebsten direkt an die Kurfürstenstraße: Das bringen die Interessenten für mögliche Bauplätze zum Ausdruck, deren Entwicklung die Stadt Wolfhagen derzeit vorantreibt. 

Am liebsten direkt an die Kurfürstenstraße: Das bringen die Interessenten für mögliche Bauplätze zum Ausdruck, deren Entwicklung die Stadt Wolfhagen derzeit vorantreibt. 

Wolfhagen – Mit der Entwicklung einer großen Fläche an der Kurfürstenstraße Richtung Ortsausgang befasst sich derzeit die Stadt Wolfhagen. Dabei gehe es vor allem um die Frage, ob auf dem aktuell 31 000 Quadratmeter großen Gelände im Bereich des ehemaligen Hofes Waßmuth Einzelhändler und kleinere Betriebe, Wohnhäuser oder auch beides in einem Mischgebiet Platz finden sollen, sagt Bürgermeister Reinhard Schaake.

Der Stadt lägen mehrere Anfragen von überwiegend heimischen Geschäftsleuten vor, die sich für Grundstücke an Wolfhagens Stadtrand interessierten. Unter ihnen seien Einzelhändler, Firmen, die sich auf die Betreuung von Menschen über alle Altersgruppen spezialisiert haben und Unternehmen, die unabhängig von der Kreisklinik Angebote auf dem Gesundheitssektor unterbreiten möchten. Auch Anbieter für den Bau von Mehrfamilienhäusern und Immobilien seien unter den Interessenten. „Wir haben schon jetzt mehr Nachfragen als Flächen“, sagt Schaake.

Daher habe die Stadt zusätzlich zum 26 000 Quadratmeter großen Hof Waßmuth, der bereits im Bebauungsplanentwurf enthalten ist, eine weitere Fläche von 5000 Quadratmetern erworben. Darüber hinaus hat die Kommune die Option auf den Kauf einer weiteren, ähnlich großen Fläche.

Bebauungspläne sollen in den nächsten Wochen verfeinert werden

Die Interessenten werden ihre Konzepte in den kommenden Wochen den Mitgliedern des Magistrats präsentieren. Das geschieht aufgrund der Versammlungseinschränkungen durch das Coronavirus nun nicht mehr auf dem persönlichen Wege. Vielmehr würden die Investoren ihre Ideen nun schriftlich zusammenstellen und der Magistrat die Vorschläge in Telefonkonferenzen bewerten, sagt Schaake. Auf diesem Weg soll es auch Empfehlungen für die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung geben.

Den Beschluss, wonach für die Fläche ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll, den hat das Parlament bereits gefasst. Die Pläne sollen in den nächsten Wochen weiter verfeinert werden. Noch vor dem Sommer, so das Ziel, müsse entschieden werden, wie das Gelände im Detail aussehen soll. Wo gibt es Einzelhandel, wo ist Platz für ein Mischgebiet und wo Raum fürs Wohnen? Wo verlaufen Straßen, wo befinden sich Parkplätze? „Es wäre schön, wenn wir im Spätsommer Baurecht hätten“, so der Rathauschef abschließend.

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