Namasté auf der grünen Wiese

Start des HNA-Yogasommers im Wolfhager Stadtpark

Yoga-Lehrerin Martina Metzger.
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Gemeinsam mit 65 Neu-Yogis in die Welt der uralten indischen Lehre: Yoga-Lehrerin Martina Metzger.

„Namasté – das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir“, sagt Martina Metzger zum Einstieg in den diesjährigen HNA-Yogasommer in den Wolfhager Bruchwiesen.

Wolfhagen – „So grüßen wir uns unter den Yogis“, erklärt sie und zerschlägt direkt eventuell aufkommende Bedenken, die 51-Jährige könnte in den nächsten Wochen im Regenbogen-Walle-Walle-Gewand den idyllischen Stadtpark mit Räucherstäbchen und Klangschalen in einen Trainingsort fernab des Weltlichen verwandeln.

Nein, es sind nicht mögliche esoterische Ansätze, sondern eher die sportlichen Aspekte des Yoga, auf die sich die 51-Jährige konzentriert. Ihre 65 Teilnehmer begrüßt sie dann auch ganz sportlich und bodenständig, der große „Team Lupus“-Schriftzug auf ihrem knallgelben Top unterstreicht das auch nochmal. Im Wolfhager Sportstudio, das auch in diesem Jahr in Kooperation mit der HNA und der Barmer Ersatzkasse zum kostenlosen Training einlädt, arbeitet die Niedensteinerin nicht nur als Yoga-Lehrerin, sondern kennt auch als Fitnesstrainerin sämtliche Aspekte des gesundheitsfördernden Trainings von A bis Z.

Die Magie des Yoga

Auf die Matten, fertig, los: Seit dieser Woche lockt der HNA-Yogasommer wieder jeden Donnerstag in die Wolfhager Bruchwiesen.

Martina Metzger will jeden Einzelnen genau da abholen, wo er gerade ist. Ob ein Zwicken im Rücken oder erste Anzeichen von Burnout – Yoga sei eine gute Hilfe, verspricht die quirlige Expertin, die sich in einer über 500 Stunden umfassenden Ausbildung ein beachtliches Wissen rund um die Jahrtausende alte Trainingsmethode angeeignet hat, die für sie selbst längst zu einer Lebenseinstellung geworden ist.

Die Magie des Yoga selbst einmal zu spüren, dabei will sie in den nächsten Wochen den Neu-Yogis in den Bruchwiesen helfen. Dafür startet sie ganz sachte und lädt die Teilnehmer ein, es sich auf den mitgebrachten Matten liegend gemütlich zu machen, um dann ganz langsam das Tempo anzuziehen und vielleicht schon bald den „herabschauen Hund“ kennenzulernen, die „Kobra“ zu treffen oder mit Links den „Baum“ zu meistern – alles Asanas, wie Yogis ihre Übungen nennen.

„Jeder, der atmen kann, kann auch Yoga“

Doch zunächst soll es um die Wahrnehmung gehen, ums In-Sich-Hineinspüren, um die Atmung und das Ankommen im Hier und Jetzt. „Jeder, der atmen kann, kann auch Yoga“, macht sie Mut und rät dennoch, nicht gleich zu viel zu erwarten, schließlich müsse es jeder erst mal schaffen, sich auf die neue Sache einzulassen. Deswegen rede sie am Anfang auch immer unglaublich viel und fühle sich selbst erst am Ziel, wenn „die Teilnehmer ihre Augen schließen können und trotzdem wissen, was ich mache.“

Eine Vorturnerin will Martina Metzger nicht sein, Tipps und Tricks gibt sie aber immer gern mit auf den Weg. Der erste und vielleicht wichtigste ist, bei den Übungen nicht auf den Nachbarn zu schauen, sondern sich voll und ganz auf sich selbst zu konzentrieren. So ganz will das am Premierenabend noch nicht jedem gelingen, vielleicht aber schon nächste Woche Donnerstag, wenn es um 18.30 Uhr in den Bruchwiesen wieder heißt: „Namasté“. (Sascha Hoffmann)

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