Sternsinger brachten Segenswünsche

Unterwegs mit Stern und Krone: In der Wolfhager katholischen Kirche Sankt Maria zelebrierte Pfarrer Marek Prus (hinten) die Aussendungsandacht für die Sternsinger. Foto:  zih

Wolfhager Land. Am Wochenende zogen im Wolfhager Land Sternsinger durch die Orte mit katholischen Kirchengemeinden.

„Wir grüßen dieses Haus und wünschen euch allen von Herzen das göttliche Wohlgefallen.“ Hundertfach erklang dieser Segenswunsch am ersten Wochenende des neuen Jahres aus vielen Kinderkehlen auch wieder in den Städten und Gemeinden des Wolfhager Landes. Denn in den zum katholischen Pastoralverbund Sankt Heimerad Wolfhager Land gehörenden Kirchengemeinden Sankt Crescentius Naumburg mit ihrer Bad Emstaler Filialkirche Sankt Elisabeth, Sankt Maria Wolfhagen, Heilig Kreuz Zierenberg und Herz Jesu Wettesingen, letztere ist Filialkirche von Sankt Marien Volkmarsen, waren wieder rund 80 Mädchen und Jungen als Sternsinger unterwegs.

Verkleidet als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar zogen sie mit ihrem Stern von Haus zu Haus, um nicht nur singend den jeweiligen Bewohnern den Segenswunsch zu bringen, sondern diesen auch mit Kreide an die Haustür zu schreiben: 20 + C + M + B + 15, die Abkürzung für „Christus mansionem benedicat“- Christus segne dieses Haus.

In diesem Jahr steht die Sternsingeraktion unter dem Leitthema „Segen bringen, Segen sein, niemand ist für Gott zu klein - Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit.“ Dafür engagieren sich in den 27 deutschen Diözesen fast eine halbe Million Mädchen und Jungen und ziehen als die Heiligen Drei Könige kreuz und quer durch ihre Heimatgemeinden. Dabei tragen sie nicht nur die Segenswünsche in die Häuser, sondern sammeln auch Spendengeld. Bei der letztjährigen Sternsingeraktion kamen so in Deutschland 44,5 Millionen Euro für Kinderhilfsprojekte aus der ganzen Welt zusammen.

Aussendungsfeier 

Die bundesweite Aussendungsfeier fand diesmal im Paderborner Dom statt, hier waren auch 40 Sternsinger aus dem Wolfhager Land mit dabei. In den Kirchengemeinden Naumburg, Wettesingen (Volkmarsen) und Zierenberg wurden die Kinder am Sonntag, in Wolfhagen bereits am Samstag in ihrer Heimatkirche ausgesandt.

Ökumene 

Besuchten die Sternsinger früher im Wolfhager Land nur katholische Familien, so bitten im Zeichen der Ökumene seit einigen Jahren auch immer mehr Menschen anderer Konfessionen um den Besuch der kleinen Heiligen Drei Könige, in deren Kostüme nicht nur katholische Mädchen und Jungen stecken, sondern inzwischen auch evangelische Kinder. (zih)

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