Tiere leben im Naturschutzgebiet Glockenborn

Leser stimmen ab: Wie sollen die Störche aus Wolfhagen heißen?

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Hans und Agnes oder lieber Hänsel und Gretel? Bald haben die Wolfhager Störche (rechts das Männchen) aus dem Glockenborn ihre Namen. Das letzte Wort haben unsere Leser. Bei einem Online-Voting darf abgestimmt werden. 

Wolfhagen/Bründersen. Die Beteiligung der HNA-Leser an der Storchentaufe war überwältigend: Fast 30 Vorschläge aus dem gesamten Altkreis erreichten uns per Mail, Telefon, Post oder Facebook.

Wir hatten dazu aufgerufen, den Storcheneltern aus dem Glockenborn, die jetzt im zweiten Jahr ihre Jungen aufziehen, einen Namen zu geben. 

Die Leser schickten uns nicht nur Namensvorschläge, sondern meist auch eine Erklärung dazu. Viele orientierten sich an den regionalen Besonderheiten oder hatten lustige und originelle Einfälle. Eine schwere Entscheidung für die Jury aus dem Rathaus, die jetzt zwei Namenspaare ausgewählt hat. Hans-Joachim Gerhold aus Wolfhagen findet Hänsel und Gretel passend. Zum einen sei damit der Bezug zur Grimm-Heimat hergestellt, zum anderen habe der Inhalt des Märchens mit der Geschichte der Störche zu tun, schreibt Gerhold: Sie verirrten sich zum Glockenborn, im ersten Jahr starben die Storchenkinder und nun gibt es ein Happyend.

Der zweite ausgewählte Namensvorschlag stammt von Manfred Seydel aus Wolfhagen. Er schlägt den Brasilienforscher Hans (Staden) vor und für das Weibchen die sagenumwobene Agnes (von Bürgel wirkte karitativ im Raum Wolfhagen). Schöne Vorschläge kamen aber auch von allen anderen Lesern. 

Horst Broger aus Ippinghausen und Carmen Schneider aus Bad Emstal kamen auf dieselbe Idee: Wolfgang und Brunhilde für Wolfhagen und Bründersen. Die Orte, zwischen denen das Naturschutzgebiet Glockenborn liegt.

An den örtlichen Gegebenheiten orientierten sich auch Doris Häuser aus Habichtswald, das Ehepaar Steuer aus Wolfhagen und Andy Mehl: Glöckchen oder Glocki für Glockenborn und Börni oder Borni für das Männchen.

Vorschläge auf nordhessisch machten Heide Appel und Dagmar Kistner aus Bad Emstal: Henner und Anneliese oder Henner und Mienchen. Horst Wöllenstein aus Ippinghausen schlug Adebar und Adele vor, Karen-Franziska Geiler brachte zu Adele noch Jakob ins Spiel. 

Familie Spohr aus Bad Emstal gefiel Hugo und Berta, Anni Schwedes aus Habichtswald Anton und Antonia und Marianne Dornemann aus Habichtswald schlug gar Wölkchen und Rosinchen vor. 

Adi und Ida wurde von Helga Margenburg vorgeschlagen und Luis von Sabine Schulz aus Wolfhagen. „Ein bisschen altmodisch aber doch elegant“, begründete Christina Kranz aus Breuna ihren Vorschlag Siegfried und Sieglinde. Nur Beispiele aus einer Vielzahl von Namens-Ideen. 

Noch einmal sind jetzt unsere Leser gefragt, bei einem Online-Voting die endgültige Entscheidung für die Namenswahl zu treffen. Hans und Agnes oder lieber Hänsel und Gretel?

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