Sportplätze wieder offen

Vereine müssen weiterhin auf Hallentraining im Wolfhager Land verzichten

Auf dem Sportplatz in Zierenberg können Kinder bis 14 Jahre in Gruppen mit unabhängiger Personenzahl Sport betreiben. Archiv
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Auf dem Sportplatz in Zierenberg können Kinder bis 14 Jahre in Gruppen mit unabhängiger Personenzahl Sport betreiben. Archiv

Auf den Sportplätzen im Altkreis geht es wieder rund: Die neuen hessischen Corona-Regeln vom 7. März sehen die Wiederaufnahme des Freizeit- und Amateursports unter bestimmten Voraussetzungen vor. Daher sind auch im Wolfhager Land die städtischen Sportanlagen wieder nutzbar.

Wolfhager Land – Auf den Sportplätzen in Breuna darf seit Montag schon wieder Vereinssport betrieben werden. Dieser darf allerdings nur unter Beachtung der Abstands- und Hygieneauflagen stattfinden. Für Erwachsene bedeutet dies, dass der Trainingsbetrieb nur alleine, mit dem eigenen oder einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen gestattet ist. Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen auf den Sportplätzen in Gruppen mit unabhängiger Personenzahl und mit bis zu zwei Trainern Sport betreiben.„Es ist schön für die Kinder, dass sie sich wieder bewegen dürfen“, sagt Breunaer Bürgermeister Jens Wiegand (parteilos).

Zierenberg hat ebenfalls seit Montag den Jugendsport auf den Rasenplätzen wieder zugelassen. Auch der Freizeit- und Amateursport darf in den erlaubten Kleingruppen stattfinden. Bürgermeister Rüdiger Germeroth (SPD) betont, dass die Umkleidekabinen und Duschen allerdings geschlossen bleiben. Auf den städtischen Sportanlagen in Naumburg, Bad Emstal und Habichtswald darf nach der Coronaverordnung auch wieder Sport betrieben werden.

In Wolfhagen sei der Hartplatz wieder zugänglich für den Sport. „Der Mannschaftssport war lange Zeit stillgelegt und daher ist es wichtig, dass nun schon mal die Kinder diesem wieder nachgehen können“, sagt Daniel Köntopf von der Stadt Wolfhagen. Die Sportplätze seien allerdings noch nicht bespielbar, das liege aber nicht an den Corona-Maßnahmen, sondern an den Witterungsverhältnissen. Der Bauhof der Stadt Wolfhagen müsse diese erst wieder freigeben.

Die Sporthallen im Wolfhager Land sind während der gesamten Corona-Zeit dauerhaft für den Schulsport geöffnet gewesen. „Als die Schulen geschlossen waren, fand natürlich auch kein Schulsport statt“, sagt der Pressesprecher des Landkreises Kassel, Harald Kühlborn. Die Schulen können also dem Sportunterricht in den Sporthallen nachgehen. Allerdings ist weiterhin kein Hallensport für die Vereine möglich. Kühlborn erklärt, dass man an die Vorgaben des Landes gebunden sei und daher auch nicht die Kreis-Inzidenz, sondern die Landes-Inzidenz für weitere Lockerungen zugrunde liege.

„Wenn der Hessische Inzidenz-Wert weiter unter 100 bleibt – aktuell 69,2 – kann frühestens ab dem 22. März kontaktfreier Sport in Hallen möglich werden“, so Kühlborn. (Lea Beckmann)

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