Viehmarkt Wolfhagen: Der Spaß kann beginnen

Spaß muss sein: Viehmarktsorganisator Andreas Schmidhuber und der Inhaber des Kettenkarussells, Otto Wendler. Noch vor ein paar Tagen war Schmidhuber wegen der vielen Absagen nicht zum Lachen. Fotos: Ricken

Wolfhagen. Wenn am Donnerstag um 17 Uhr der Rummel öffnet, atmet der Organisator des Wolfhager Viehmarktes, Andreas Schmidhuber, auf. Was die Besucher nicht wissen: Erst nachmittags um 15 Uhr schließen sich die letzten Lücken der Flaniermeile.

Für Schmidhuber gilt: „Nach dem Fest ist vor dem Fest“. Bereits im Sommer vergangenen Jahres wurden die ersten Schausteller fürs nächste Jahr engagiert. Lange vor dem Viehmarkt steht der Platzplan. „Aber soviele Absagen wie in diesem Jahr hatten wir noch nie“, wundert sich Schmidhuber. Vielleicht sei der zeitgleich laufende Viehmarkt in Fritzlar dafür verantwortlich. Nachdem für alle Plätze neue Schausteller gebucht waren, sagte vier Tage vor dem Viehmarktsstart der Inhaber der Riesenschaukel ab. „Da bin ich echt ins Rotieren geraten“, sagt Schmidhuber. Schließlich konnte er einen adäquaten Ersatz besorgen: Am Platz der Riesenschaukel dreht jetzt das Karussell Take off seine rasanten Runden.

Am Mittag wird das Viehmarktsteam den Platz ablaufen. „Dann sehen wir auch bei den später ankommenden fliegenden Händlern, wer fehlt.“ Blitzschnell ruft Schmidhuber daraufhin von einer Warteliste Interessenten an, die innerhalb von zwei Stunden nach Wolfhagen kommen müssen. „Um 15 Uhr geht auf dem Platz nichts mehr, dann müssen alle da sein.“

Der Platzchef ist sich sicher, dass die Besucher auch in diesem Jahr bei der Viehmarktsrunde keine einzige Lücke entdecken werden.

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