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Vom alten zum neuen Stützpunkt: Wolfhager Feuerwehr ist umgezogen

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Von: Antje Thon

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Wolfhagens Feuerwehr ist an den neuen Stützpunkt gezogen: Jürgen und Ralf Vogel (von links), Werner Klimsa, Wehrführer Lars Wiegand, Stadtbrandinspektor Frank Brunst und Michael Ranft beim Aufbau der Einrichtung.
Wolfhagens Feuerwehr ist an den neuen Stützpunkt gezogen: Jürgen und Ralf Vogel (von links), Werner Klimsa, Wehrführer Lars Wiegand, Stadtbrandinspektor Frank Brunst und Michael Ranft beim Aufbau der Einrichtung. © Antje Thon

Seit dem heutigen Sonntag macht sich Wolfhagens Feuerwehr von ihrem neuen Stützpunkt auf den Weg zu ihren Einsätzen.

Wolfhagen – Der Umzug vom alten in den neuen Stützpunkt ist geschafft. Wolfhagens Stadtbrandinspektor Frank Brunst, seinem Stellvertreter Sebastian Swoboda und Wehrführer Lars Wiegand ist die Erleichterung anzumerken. Dennoch schränken sie ein und kündigen an, dass bis Jahresende noch viel Arbeit vor Wolfhagens Feuerwehr liegt. Eines aber steht am Wochenende fest: Von nun an rückt Wolfhagens Feuerwehr vom neuen Stützpunkt aus. Der alte Standort ist damit Geschichte.

Am Samstag packen etwa 50 Personen der Feuerwehr beim Umzug mit an, am Nachmittag hilft auch die Jugendfeuerwehr. Die Kollegen vom THW lassen sich ebenfalls mit ihrem großen Fahrzeug für den Transport von allerlei Technik und Material einteilen und pendeln zwischen dem alten und dem neuen Stützpunkt hin und her. Der Abschleppdienst Schnittger rückt unentgeltlich an, ebenso die Firma Hahn & Schelp, die hinter dem Feuerwehrgebäude ihren Kran in Stellung bringt und sämtliche Kisten, Kästen und Möbel auf die Terrasse im ersten Stock hebt. Von dort wird das Material in die vielen Räume verteilt. Bau- und Möbelschreiner Ralf Vogel hat ebenfalls einige seiner Mitarbeiter im Schlepptau und hilft beim Aufbau der Einrichtung.

„Wir machen wirklich drei Kreuze“, sagt Brunst. Hinter ihm und seinen Kollegen liegen inzwischen 100 Baubesprechungen. Seit Jahresanfang habe der Stress kontinuierlich zugenommen. Die letzten vier Wochen seien extrem gewesen. Mehrere Firmen arbeiteten gleichzeitig im und am Stützpunkt. Jeden Tag hieß es aufs Neue: Abstimmen, managen, organisieren, Fragen beantworten, Entscheidungen treffen. Immer mussten die zeitlichen Abläufe im Blick behalten werden.

Nachdem am Sonntagmorgen auch die Fahrzeuge in die Halle gefahren wurden und die Einsatzkleidung in die Spinde geräumt wurde, haben die Einsatzkräfte damit einen letzten wesentlichen Schritt vollzogen, um ab sofort von der neuen Zentrale zu ihren Einsätzen zu fahren. Dafür belohnten sie sich gestern mit einem kleinen Fest für sich und ihre Familien. Ein Tag der offenen Tür mit Führungen und Programm ist für Samstag, 22. Oktober geplant.

Abgeschlossen ist die Inbetriebnahme des Stützpunktes damit aber noch nicht. „Bis Weihnachten haben wir sicherlich noch zu tun“, sagt Brunst. So fehlten noch Möbel, Kisten würden nach und nach ausgeräumt und da seien viele Kleinigkeiten, die es zu erledigen gelte, bis das neue Domizil so funktioniert, wie es sich Brunst und seine Feuerwehr wünschen. (Antje Thon)

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