Wehr hilft beim Beringen

Wenigenhasunger Jungstörche sind spät geschlüpft

+
Erster Ausflug: Ein Jungstorch vom Glockenborn hat den Horst verlassen und sucht nun nach Futter.  

Wenigenhasungen. Mitglieder der Wolfhager Feuerwehr rückten jetzt zu einem besonderen Einsatz zur Wenigenhasunger Naturfläche Bruchwiesen aus.

Die drei Jungstörche sollten beringt werden und Stephan Schmidt, Naturschutzbeauftrater der Stadt Wolfhagen, bat die Wehrmänner um Hilfe. Die kamen mit der großen Leiter vorbei und sicherten die Aktion am Horst.

Schwindelnde Höhe: Stephan Schmidt beringt mit Unterstützung der Feuerwehr die Störche in Wenigenhasungen.

Bei der Gelegenheit konnte Schmidt den tierischen Nachwuchs begutachten. „Der Zustand ist ok, aber sie sind nicht wohlgenährt“, sagt er. Dies betrifft auch die etwas älteren Jungstörche vom Glockenborn. „Es ist ein schlechtes Mäusejahr. Die Alttiere müssen weit fliegen, um genug Futter für den Nachwuchs zu organisieren.“ Auch die Hitze macht den Störchen die Aufzucht der Jungen schwer. Die Regenwürmer verkriechen sich bei der herrschenden Trockenheit im Boden. So seien die Storcheneltern in Niederelsungen und sogar in Ehlen gesichtet worden.

Dabei wäre ausreichend Nahrung dringend nötig. Die Jungstörche vom Glockenborn verlassen in diesen Tagen erstmals das Nest und suchen sich alleine Futter. Um den Flug in den Süden antreten zu können, müssen sie einiges an Gewicht zulegen. Einer von ihnen ist schwächer als die anderen. Der Naturschutzbeauftragte ist jedoch optimistisch, dass sie es auch dieses Jahr schaffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.