Mit der Kraft der Sonne

Dortmunder Segelflieger gastierten auf dem Graner Berg bei Wolfanger

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Zweite Heimat: Seit vielen Jahren schlagen Segelflieger aus Dortmund auf dem Graner Berg ein Fliegerlager auf.

Seit vielen Jahren wird das Wolfhager Fluggelände Graner Berg für Segelflieger aus Dortmund/Kamen für 14 Tage zur zweiten Heimat. 

Als gute Freunde der gastgebenden Luftsportvereinigung (LSV) Wolfhagen schlagen sie dort ein Fliegerlager auf, um ihren Traum vom Fliegen zu erleben. Diesmal hatten aber nicht nur 30 Dortmunder mit drei vereinseigenen Maschinen Station gemacht, darunter zwölf lizenzierte Piloten, sondern auch Gleichgesinnte aus den Vereinen Hessisch Lichtenau, Grifte, Waldeck und Dehausen.

Insgesamt waren die Frauen und Männer 210 Stunden in der Luft und haben dabei Dank der guten Aufwinde fast 22 000 Streckenkilometer absolviert. Witterungsbedingt konnten sie zwar nicht jeden Tag fliegen, dafür kamen aber allein an einem Tag 5000 Kilometer Strecke zusammen. Der längste Dreiecksflug über 500 Kilometer von Wolfhagen bis in die Rhein-Main-Region dauerte acht Stunden.

Klimaschutz im Vordergrund 

Neben den drei eigenen Maschinen erhielten die Dortmunder für ihr CO2-neutrales Fliegen Unterstützung von der Wolfhager Luftsportvereinigung. Die stellte drei Segelflugzeuge bereit – zwei vereinseigene sowie die von der LSV gechartete Maschine des Landessportbundes Hessen mit einem Klapptriebwerk.

Die Wolfhager Luftsportler mit derzeit 150 Mitgliedern, davon 28 aktive, haben sich seit einigen Jahren dem Klimaschutz und der Energieeffizienz verschrieben. So wurden bereits auf den Dächern der Gebäude Photovoltaikanlagen für die Strom- und Warmwasserversorgung installiert (wir berichteten) und die Heizungsanlagen auf Holzverbrennung umgestellt. Mit Erfolg: Der Verein wurde vom Landessportbund Hessen mit sieben Sternen für Klimaschutz und Energieeffizienz von Sportanlagen zertifiziert.

Neu auf dem Weg des LSV zu mehr Klima-, Natur- und Umweltschutz ist, dass die Segelflugzeuge zum Start und nach der Landung nicht mehr durch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu ihren Stellplätzen gezogen werden, sondern mit einem PS-starken E-Mobil. Das wird dem Verein nach Bedarf vom Wolfhager Autohaus Ostmann zur Verfügung gestellt.

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