Redeverbot für Chef der Gesundheit Nordhessen Holding

Hitzige Debatte um die Klinik Wolfhagen: „Dieser Umgang miteinander geht gar nicht“

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Zukunft der Klinik Wolfhagen - die Diskussion über die geplante Schließung wird hitzig geführt.

Die geplante Schließung der Kreisklinik in Wolfhagen erhitzt die Gemüter, wie sehr, wurde beim Lesertreff in der Wolfhager Stadthalle deutlich - es ging turbulent zu.

Update am 16.11.2019 - Der hitzige HNA-Lesertreff zur Zukunft der Klinik in Wolfhagen hallt nach. Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle und Landrat Uwe Schmidt hatten sich schon vor der Veranstaltung ein Wortgefecht geliefert. Geselle betreibt die Neuausrichtung der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), deren Aufsichtsratsvorsitzender er ist. 

Die Pläne dieser Neuausrichtung sehen auch ein Regionales Gesundheitszentrum für Wolfhagen vor – als Ersatz für das Krankenhaus. Landrat Schmidt will die Schließung der Klinik verhindern. Wir beantworten dazu dei wixhtigsten Fragen:

Wie geht es jetzt weiter? 

Fest steht: Eine Einigung zeichnet sich derzeit nicht ab. Schmidt hatte während des Lesertreffs und auch mit Blick auf die Berichterstattung der HNA, wonach es nach einem Gespräch zwischen Schmidt und Geselle am Sonntag eine Einigung gegeben haben soll, betont, dass er an seiner Position festhält. Mit Blick auf das Gespräch teilte Kreissprecher Harald Kühlborn mit: „Die Vertreter von Stadt und Landkreis haben sich auf ein Verfahren zur weiteren Vorgehensweise geeinigt – und nur darauf bezieht sich das Wort Einigung.“ 

Landrat Uwe Schmidt habe in dieser Woche mehrfach darauf hingewiesen, dass er den Kreistagsbeschluss als Grundlage seines Handelns verstehe. Er beabsichtige daher, dem Kreistag im Frühjahr 2020 einen entsprechenden Vorschlag zur Klinik-Zukunft zu machen, so Kühlborn. Damit kann es mit einer Lösung noch bis zu dieser Sitzung dauern.

Geselle indes sieht den Landkreis am Zug. Der müsse die Zwangsgeldfestlegung zurückziehen, die eine Präsentation der GNH-Pläne in Bezug auf ein Regionales Gesundheitszentrum derzeit unmöglich mache. Ansonsten bleibe auch die Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt abzuwarten. Das prüft, ob der Aufsichtsrat das Aus für die Klinik in Wolfhagen beschließen durfte. Geselle geht aber weiterhin davon aus, dass ein Gesundheitszentrum in Wolfhagen entstehen wird. 

Gab es Gewinner an diesem Abend? 

Auf politischer Ebene: nein. Landrat Schmidt hat zwar mehrfach betont, dass er sich an die Vorgaben des Kreistages hält; eine konkrete Lösung präsentierte er allerdings nicht für den Fortbestand der Klinik, die in die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig ist. Schmidt kündigte Gespräche an – letztlich auch mit der Holding, auch wenn er am Ende sagte: „Ich habe nicht den Eindruck, in den nächsten Wochen vertrauensvoll mit der GNH zusammenarbeiten zu können.“

Dabei ist er selbst Mitglied im GNH-Aufsichtsrat. Geselle indes schaffte es an diesem Abend nicht, die Besucher von seiner Vorstellung zu überzeugen, zumal die geplante Präsentation der Pläne durch GNH-Chef Michael Knapp ausfiel – aus rechtlichen Gründen. Heißt: Geselle muss vor Ort weiter Überzeugungsarbeit leisten. 

Was sagt eigentlich der SPD-Bezirksvorsitzende? 

Den Streit um die Zukunft der Klinik in Wolfhagen führen Genossen. Oberbürgermeister Christian Geselle? SPD. Landrat Uwe Schmidt? SPD. Harald Kühlborn, Schmidts einflussreicher Sprecher? SPD. Dass sich alle nun auf offener Bühne angehen, missgefällt Timon Gremmels, dem SPD-Bezirksvorsitzenden. Er sagt: „Dieser Umgang miteinander geht gar nicht.“ Gremmels kündigte deswegen weitere Gespräche mit den Protagonisten an, wobei er eins festhält: „Es ist legitim, dass hier unterschiedliche Interessen vertreten werden.“

Turbulenter Lesertreff: Hitzige Debatte um die Klinik Wolfhagen - Redeverbot für GNH-Chef

Erstmeldung am 15.11.2019 - Dass dieser Lesertreff hitzig werden würde, war beim Thema Klinikzukunft in Wolfhagen absehbar. Wie turbulent es wurde, aber nicht. Denn es tauchte nicht nur überraschend Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle auf, um sich der Diskussion in der Wolfhager Stadthalle zu stellen, sondern ein Anwaltsstreit wirbelte auch noch den Ablauf durcheinander. 

Eigentlich hatte Dr. Michael Knapp, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), sein Konzept für den Standort Wolfhagen vorstellen wollen. Kurz vor Veranstaltungsbeginn stand dann aber fest: Die Anwälte beider Parteien – also von GNH und Landkreis – hatten sich nicht einigen können.

Anwälte uneins: Wegen gerichtlicher Verfügung darf die GNH keine Erklärung zur Klinik Wolfhagen abgeben 

Der Knackpunkt: Nachdem das Landgericht Kassel einer einstweiligen Verfügung des Landkreises stattgegeben hatte, wonach die GNH die Schließung der Klinik in Wolfhagen nicht vorantreiben darf, dürfe der Vorstand auch keine Erklärungen jeglicher Art abgeben, erklärte Knapp. Andernfalls drohe ein Zwangsgeld von 250.000 Euro oder sogar Zwangshaft.

„Wir haben bis zur letzten Minute versucht, für den Lesertreff und auch für die Kreisausschusssitzung am Mittwoch eine Ausnahme zu erwirken – vergeblich“, sagte Knapp. So durfte der GNH-Chef nur allgemein reden, was ihm sichtlich schwerfiel. Diskutiert wurde dennoch. 

Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle hält an Schließung fest

Ratlosigkeit: GNH-Chef Michael Knapp (von links), Oberbürgermeister Christian Geselle und Landrat Uwe Schmidt.

Landrat Uwe Schmidt betonte noch mal, dass er auf eine stationäre Lösung bestehe, Geselle hielt an der Schließung fest. Der Wolfhager Arzt Dr. Matthias Hughes appellierte daran, dass bei einer zunehmend alten Gesellschaft eine stationäre Versorgung wichtig sei. Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake war sicher, dass es möglich sei, die Klinik in Wolfhagen zu stärken. 

Professor Rainer Gradaus, Chefarzt am Klinikum Kassel und in Hofgeismar, erklärte, dass eine optimale, teils sogar bessere Versorgung auch bei Notfällen trotz größerer Entfernungen gegeben sei, da die Behandlungsmöglichkeiten besser seien. Am Ende der hitzigen Debatte vor 450 Besuchern blieb Knapps Versprechen: Wenn sich die Anwälte einigen, kommt er nach Wolfhagen und stellt das Konzept der GNH vor. Einfach werden dürften die Gespräche zwischen GNH und Landkreis aber auch dann nicht. 

Knapps Angebot einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, stieß bei Schmidt auf wenig Gegenliebe: „Ich habe nicht den Eindruck, in den nächsten Wochen vertrauensvoll mit der GNH zusammenarbeiten zu können.“

Lesertreff zur Klinik in Wolfhagen

Lesertreff zur Klinik in Wolfhagen
 © Norbert Müller
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Das ist die Gesundheit Nordhessen Holding

Die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) ist im Gesundheitsbereich mit 4850 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region. Flaggschiff der GNH ist das Klinikum Kassel, das mit 32 Fachkliniken und Instituten das größte kommunale Krankenhaus der Maximalversorgung in Hessen ist. Zudem gehören zur GNH unter anderem die Krankenhäuser in Bad Arolsen, Hofgeismar, Wolfhagen und die Krankenhausapotheke.

Lesertreff zur Klinikschließung in Wolfhagen: Zoff vor der Bühne und Argumente der Ärzte

Der Beginn des HNA-Lesertreffs zur Zukunft der Klinik in Wolfhagen ist für 19 Uhr angesetzt. Donnerstag, Stadthalle Wolfhagen. Doch schon eine halbe Stunde zuvor, während die Besucher nach und nach den Saal betreten, wird heftig diskutiert – und zwar vor der Bühne.

Ulrike Meyer auf der Heide, die Sprecherin der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), hat da gerade mitgeteilt, dass ihr Chef Michael Knapp seinen Vortrag über die Pläne der Holding nicht werde halten können. Der Grund: eine gerichtliche Auflage, dass die GNH derzeit keine Maßnahmen ergreifen dürfe, um die Schließung der Klinik voranzutreiben. Gerade aber Knapps Vortrag sollte einer der zentralen Punkte des Lesertreffs werden.

Kassels Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der GNH, Christian Geselle, tauchte trotz Absage auf

Nun also: Hektik, Gespräche, Kopfschütteln – und plötzlich taucht einer auf, der eigentlich schon abgesagt hatte, weil er als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages einen Termin in Berlin hatte: Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der GNH. Geselle, der zuletzt mit Landrat Uwe Schmidt über die Zukunft der Klinik in Wolfhagen in Streit geraten war.

Zukunft der Klinik Wolfhagen: Wortgefecht zwischen Christian geselle und Landrat Uwe Schmidt

Geselle ist extra früher aus Berlin abgereist, und nun treffen er und Schmidt am Rande der Bühne kurz aufeinander, ein Wortgefecht zwischen beiden Genossen, dann geht Schmidt mit einem Gesichtsausdruck, der nicht gerade zur Karnevalszeit passt. Auch Geselle schaut sehr ernst und zornig.

Jetzt sind es noch zehn Minuten bis zum Beginn des Lesertreffs, die Stimmung – aufgeladen. Harald Kühlborn, der in Kassel wohnhafte Sprecher des Landkreises, sagt: „Ich bin empört über den Umgang miteinander.“ Und dann legt das SPD-Mitglied nach: „Ich muss mir überlegen, ob ich nicht den Unterbezirk wechsele. Bei der nächsten Wahl kann ich Geselle nicht mehr wählen.“

Teilnehmer mit Transparent: „Wolfhagen braucht Meister, keine Gesellen oder Knappen“

Dann beginnt der Lesertreff, die 340 Stühle sind alle besetzt, im hinteren Bereich stehen noch dutzende Besucher. Ein paar von ihnen haben ein Transparent ausgerollt. Darauf steht: „Wolfhagen braucht Meister, keine Gesellen oder Knappen.“ Moderator Andreas Lukesch, Chefredakteur der HNA, sagt: „Wir haben hier zwar eine frostige Atmosphäre, aber der Bürgermeister hat immerhin die Heizung angestellt.“ 

Die Veranstaltung musste kurzfristig verlegt werden, weil in der Kulturhalle die Heizung ausgefallen war. Lukesch kündigt zugleich noch einen überraschenden Abend an – mit einem Kenntnisgewinn, den er selber noch nicht absehen könne.

Klinik Wolfhagen: Nach hitzigem Start wurde inhaltlich diskutiert

Ratlosigkeit: GNH-Chef Michael Knapp (von links), Oberbürgermeister Christian Geselle und Landrat Uwe Schmidt.

Dann wird inhaltlich darüber diskutiert, wie die Zukunft des Klinikstandorts Wolfhagen aussehen soll. Dabei geht es vor allem auch darum, wie eine Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum aussehen könnte. Rainer Gradaus, Chefarzt der Kardiologie am Kreiskrankenhaus Hofgeismar, erläutert an Beispielen aus anderen EU-Staaten, wie eine zentralisierte Gesundheitsvorsorge funktioniert. 

Kardiologe Rainer Garaus aus Hofgeismar: „Ein Krankenhaus muss nicht in Rufnähe sein“

Es brauche immer mehr Spezialisten, dadurch würden Diagnostik und Therapie immer teurer. Kleine Krankenhäuser könnten dies nicht mehr gewährleisten: Große Zentren beispielsweise in Dänemark hätten gezeigt, dass die Zahl der Todesfälle sogar sinke. „Ein Krankenhaus muss nicht in Rufnähe sein.“ Es gebe immer weniger Ressourcen und Pflegepersonal, deshalb sei es sinnvoll, diese zu bündeln. Zumal es in der Region mehrere Krankenhäuser gebe. Seine Argumente sorgen für Unmut im emotional aufgeheizten Publikum.

Notfallmediziner Matthias Hughes aus Wolfhagen: Schließung wäre volkswirtschaftlicher Blödsinn

Matthias Hughes, Internist und Notfallmediziner aus Wolfhagen, argumentiert dagegen. Er verweist auf die Überalterung der ländlichen Bevölkerung und auf fehlendes Rettungsdienstpersonal, um die Menschen in Notsituationen dann überhaupt in das Kasseler Krankenhaus zu bringen. „Wir bräuchten vier zusätzliche Rettungswagen für zwei Millionen Euro.“ Volkswirtschaftlich sei es absoluter Blödsinn, die Wolfhager Klinik zu schließen. Er bekommt viel Applaus. Für die Basismedizin brauche es keinen Chefarzt, aber Betten. Nur so könnten pflegebedürftige Menschen wohnortnah versorgt werden.

Hughes kritisiert auch die Krankenhausfinanzierung im Allgemeinen und die Kassenärztliche Vereinigung. „Wir sind hier in einer Planwirtschaft mit schlechter Erlössituation.“ Er ist – anders als die GNH – davon überzeugt, dass eine „Low-Tec-Medizin“ auch in Wolfhagen angesiedelt werden kann. Stattdessen „rammelt hier die Titanic auf den Eisberg zu“. Hughes skizziert ein Katastrophenszenario: „Was passiert, wenn eine Seuche ausbricht?“

Christian Geselle und Uwe Schmidt bis zuletzt unversöhnlich auf der Bühne

Mit auf der Bühne stehen zu diesem Zeitpunkt auch Schmidt und Geselle – nahezu unversöhnlich. Dass Schmidt den finanziellen Einsatz der Stadt für die GNH in Höhe von 63 Millionen Euro lobt, bleibt die Ausnahme an gegenseitiger Anerkennung – bis 21 Uhr, bis die Veranstaltung endet. Landrat Schmidt verschwindet schnell von der Bühne, Oberbürgermeister Geselle diskutiert im Anschluss noch mit Matthias Hughes. 

Der hatte in der Diskussion auch mal erwähnt, dass die Idee eines Regionalen Gesundheitszentrums prinzipiell hervorragend sei, es aber Zeit und Ärzte dafür bräuchte. Erst einmal muss es aber vorgestellt werden. Womöglich ja beim nächsten Lesertreff.

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