GNH  zu den Reformplänen des Bundesausschusses

Wolfhagen soll Notfallklinik bleiben

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Die GNH will Wolfhagen als Notfallklinik erhalten. 

Nur Krankenhäuser, die bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, sollen weiterhin als Notfall-Krankenhäuser anerkannt und gefördert werden.

 Das sieht ein Reformplan des Bundesausschusses von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen (G-BA) vor.

Von den aktuell 1748 allgemeinen Krankenhäusern werden laut der G-BA-Pressemitteilung nach der neuen Regelung nur noch 64 Prozent Zuschläge erhalten. Ob die Kreiskliniken in Wolfhagen und Hofgeismar davon betroffen sind, konnte die Sprecherin der Gesundheit Nordhessen (GNH), Inga Eisel, gestern nicht sagen. Entsprechende Informationen würden von Seiten des G-BA noch nicht vorliegen. Die GNH werde aber im vertretbaren Rahmen alle Anstrengungen unternehmen, um die Bedingungen zu erfüllen, so die Sprecherin. Dazu gehören unter anderem Fachabteilungen für Chirurgie, Unfallchirurgie und innere Medizin sowie mindestens sechs Intensivbetten. Außerdem soll spätestens nach 30 Minuten ein Facharzt am Bett des Patienten stehen. Beide Häuser verfügen über entsprechende Fachabteilungen. Hofgeismar hat sieben Betten, von denen fünf Beatmungsplätze bieten. Die Kreisklinik Wolfhagen hat neun Betten mit vier Beatmungsplätzen. „Die GNH hält die beiden Kliniken der Grund- und Regelversorgung für wichtige Pfeiler der ländlichen Gesundheitsversorgung“, so Sprecherin Eisel.

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