Kleiner Stromer aus der Hochschule

Wolfhager Autohaus ist Vertragspartner für Elektroauto aus Aachen

Neu im Portfolio: Geschäftsführerin Franziska Fuchs mit einem Exemplar des in Aachen hergestellten E-Autos e.Go.
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Neu im Portfolio: Geschäftsführerin Franziska Fuchs mit einem Exemplar des in Aachen hergestellten E-Autos e.Go.

Das Wolfhager Autohaus Güde ist seit Monatsanfang Vertragspartner der Firma Next.e.Go Mobile SE.

Wolfhagen – Als Haupthändler für Ford hat sich das Wolfhager Autohaus Güde über die Jahrzehnte seines Bestehens einen Namen gemacht, jetzt geht Geschäftsführerin Franziska Fuchs mit ihrem Team in der Sparte der kleinen Stromer, der elektrisch angetriebenen City-Flitzer, an den Start. Seit Monatsanfang ist das Wolfhager Autohaus Vertragspartner der Firma Next.e.Go Mobile SE.

Und damit befindet sich die Firma Güde in einem noch recht exklusiven Club, wie auch Franziska Fuchs bestätigt: „In einem 85-Kilometer Radius um Wolfhagen sind wir das einzige echte Autohaus mit Verkauf, das den e.Go vertreibt.“ Dass Güde den Zuschlag für den e.Go bekam, habe auch mit der zentralen Lage Wolfhagens in Deutschland zu tun.

Der e.Go ist mit einer Reichweite zwischen 125 und 175 Kilometern (laut Werksangabe), einer Höchstgeschwindigkeit von 122 km/h und einer Leistung von knapp 40 PS Dauerleistung und knapp 78 PS in der Spitze kein Langstreckenläufer. „Als Pendlerfahrzeug nach Kassel oder Korbach passt es“, sagt Fuchs. Und auch zum Einkaufen mit umgelegter Rückbank ist der als Viersitzer ausgelegte Kleinwagen nach Einschätzung der Autohauschefin bestens geeignet.

„Wir haben uns schon sehr früh dafür interessiert, dass wir ein solches E-Auto in unser Portfolio bekommen“, sagt Fuchs. Vom e.Go, so Fuchs weiter, „waren wir gleich begeistert“. Die Gründe: Das Auto wurde von einem Professor der Technischen Hochschule Aachen entwickelt. Der heutige Hersteller hat seinen Ursprung in einem Start-Up, das eine Ausgründung der Hochschule war. Das Auto wird in Aachen gebaut, „aus 1500 Teilen“, sagt Fuchs, „es ist komplett deutsch“. Die Karosserie besteht aus durchgefärbtem Kunststoff, die auf einem Alu-Rahmen montiert ist. Das gesamte Konzept sei auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Die ersten Modelle hat das Wolfhager Autohaus schon verkauft, die Lieferzeit liegt nach Angaben von Franziska Fuchs derzeit zwischen drei und sechs Monaten. (Norbert Müller)

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