Fahne wird trotzdem gehisst

Wolfhager Bürger und Abordnung der Stadt setzen Viehmarkt-Tradition fort

Bürgermeister Reinhard Schaake (Zweiter von rechts) und (von links) Jörg Zuschlag, Burkhard Finke, Werner Trümper, Horst Förste und Karl-Robert Westphal hissten am Teichberg die Viehmarktsfahne.
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Auch wenn der Viehmarkt wegen der Pandemie wieder ausfallen muss, hissten Bürgermeister Reinhard Schaake (Zweiter von rechts) mit (von links) Jörg Zuschlag, Burkhard Finke, Werner Trümper, Horst Förste und Karl-Robert Westphal am Teichberg die Viehmarktsfahne.

Niemand hätte je gedacht, dass das wichtigste Fest der Wolfhager jemals ausfallen könnte. Nun ist es schon im zweiten Jahr der Corona-Pandemie der Fall.

Wolfhagen – Es ist seit vielen Jahren Tradition: Immer zum Beginn der Viehmarktswoche hissen Werner Trümper, Karl-Robert Westphal und Jörg Zuschlag sowie eine Abordnung der Stadt die Viehmarktsfahne. Trotz erneutem pandemiebedingten Ausfalls flattert nun die Fahne über den Häusern der Stadt.

„Auch wenn unser Viehmarkt erneut ausfallen muss, wollen wir mit unserer Aktion ein kleines Zeichen der Verbundenheit mit unserer Heimatstadt setzen und damit signalisieren, dass der Viehmarkt keineswegs vergessen ist“, sagt Werner Trümper. Gleichzeitig wolle man alle Wolfhager Bürger animieren, trotz Viehmarktsausfalls während der Festwoche ihre Häuser und Grundstücke mit kleinen und großen Stadtfahnen zu schmücken.

„Heiliger Abend“

Begonnen hätte der 184. Wolfhager Kram- und Viehmarkt, der in der Vergangenheit alljährlich immer rund 100 000 Besucher anlockte, in diesem Jahr am Donnerstag, 15 Juli, dem im Volksmund sogenannten „Heiligen Abend.“ Auch der große Vergnügungspark, Festzug, Altennachmittag, Firmen- und Vereinsfrühschoppen oder die Kreistierschau fallen auch in diesem Jahr Corona zum Opfer.

Abgesehen von den Jahren während des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie 1938 aufgrund der Maul- und Klauenseuche war seit Wiederbeginn im Jahr 1947 lediglich zwei Mal der große Festzug ausgefallen. Einmal durch die umfangreichen Straßenbaumaßnahmen im Kernstadtbereich, zum anderen, weil durch sintflutartige Regenfälle Teile der Stadt unter Wasser standen und das Festgelände überflutet war. (Reinhard Michl)

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