Hoffnung auf Förderung durch die EU

Wolfhager Energiegarten ist in Deutschland einmalig

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Spielen, Lernen und Experimentieren: Der geplante Energiegarten auf dem Gelände der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule soll ein spannender Erlebnisort für alle Altersklassen werden. 

Wolfhagen. Er ist ein weiterer Meilenstein auf dem Wolfhager Energieweg: Auf dem Gelände der Wilhelm-Filchner-Schule soll ein Energiegarten entstehen, der in dieser Form in Deutschland einmalig ist.

Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Klimaschutz sind die Themen dieses Projektes, das rund eine halbe Million Euro kosten wird. Die Inititatoren, die Bürger-Energiegenossenschaft (BEG), Energie 2000, die Energieoffensive Wolfhagen, die Filchner-Schule und die Stadtwerke wollen das Projekt mit finanzieller Hilfe von Sponsoren und Institutionen umsetzen. Der Energiegarten ist beim EU-Regionalentwicklungsprogramm Leader angemeldet. Die Wolfhager hoffen auf eine Förderung.

Die Idee hatte Harald Schätzle aus Habichtswald, Gründungsmitglied der BEG. Er war Lehrer an der Filchner-Schule und kümmerte sich seinerzeit um den Schulgarten. Heute wird 

Harald Schätzle

das Gelände mit einer Größe von 2000 Quadratmetern nicht mehr genutzt. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir schon beim Nachwuchs ein Bewusstsein dafür schaffen. Deshalb ist der Standort an der Schule ideal, um dort einen Erlebnis-, Informations- und Lernort zu schaffen“, erklärt Schätzle.

Doch nicht nur für Schüler ist das Projekt gedacht, der Energiegarten soll eine Bildungseinrichtung werden, die bundesweit und sogar internationale Strahlkraft haben soll. „Unternehmen, Kommunen, Gruppen, Studenten und auch Vereine können hier echte Objekte zur umweltfreundlichen Energieerzeugung mit Wasser, Wind, Sonne und Biomasse erleben und experimentieren“, sagt Jana Schröder von den Stadtwerken. Die Inititatoren hoffen, mit dem Projekt im nächsten Jahr starten zu können.

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