Großes Interesse an Wolfhager Baugebiet

Wolfhager Investor will Ärztehaus in der Kurfürstenstraße bauen

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Auf dem Gelände des ehemaligen Hafes Waßmuth in der Kurfürstenstraße möchte die Hausarztgemeinschaft am liebsten bauen.

Das Ärztehaus soll möglichst barrierefreies medizinisches Versorgungszentrum für Haus- und Fachärzte werden. Auch ein Apotheke soll darin Platz finden. Noch ist aber noch nichts entschieden.

Wolfhagen – Ein ärztliches Versorgungszentrum möchte die Hausarztgemeinschaft Waldeck-Wolfhager Land in Wolfhagen bauen. „Am liebsten so schnell wie möglich“, sagt Arzt Ralf Wittwer, der seit Jahren mit Kollegen in einer nach eigenem Bekunden viel zu kleinen Praxis in Wolfhagen praktiziert. 

Es eile, da es eine interessierte Kinderärztin gebe, die er gern in die Gemeinschaft integrieren möchte. Derzeit gibt es im Wolfhager Land nur eine Kinderärztin in Istha. Eine Praxis in Wolfhagen wurde geschlossen, der Sitz ging seinerzeit nach Baunatal.

Die Hausarztgemeinschaft, eine GmbH, hat auch bereits ein Grundstück ins Auge gefasst. „Wir würden gerne auf dem Gelände des ehemaligen Hofes Waßmuth in der Kurfürstenstraße bauen“, so Wittwer. Dem Magistrat der Stadt Wolfhagen sei das Konzept schon vorgestellt worden. 

Stadt steht dem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenüber

Die Idee ist es, ein barrierefreies medizinisches Versorgungszentrum mit Räumen für Haus- und Fachärzte, Gesundheitsberufe sowie Geschäftsräume für eine Apotheke, Sanitätshaus oder Ähnliches zu errichten. Weitere lokale Ärzte und Unternehmen sollen dafür gewonnen werden.

Dafür benötige man eine Fläche von mindestens 3000 Quadratmetern, so Wittwer. Gerne möchte die GmbH auch mehr kaufen und zusätzlich Wohnungen für Betreutes Wohnen bauen. 

Die Stadt Wolfhagen steht dem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenüber: „Jede Maßnahme, die die ärztliche Versorgung in Wolfhagen langfristig stabilisiert und idealerweise sogar verbessert, wird von uns unterstützt. Besonders wichtig ist es, dass hier keine Konkurrenz zur Wolfhager Klinik aufgebaut wird, sondern eine sinnvolle Ergänzung entstehen soll“, so Erster Stadtrat Peter Kraushaar.

Ob das Bauvorhaben am Standort Kurfürstenstraße realisierbar ist, würden die nächsten Wochen zeigen, denn aktuell übersteige die Nachfrage nach Flächen das vorhandene Angebot: „Wir gehen jetzt in die konkretere Planungsphase und werden dann intensiv beraten, welche Projekte in diesem städtebaulich interessanten Areal tatsächlich umgesetzt werden können und sollen“, so Kraushaar. 

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