Wolfhager Paare lieben Flitterwochen unter Palmen

Immer beliebter: Heiraten an besonderen Orten im Urlaub, wie hier auf Cuba. Damit die Eheschließung gültig ist, muss die Heirat im Standesamt am Wohnort gemeldet werden. Foto: dpa

Wolfhager Land. Die Schließung der Wolfhager Geburtshilfe vor einem Jahr schlägt sich jetzt natürlich auch in der Standesamts-Statistik nieder.

Nach Auskunft von Beate Tripp vom Standesamt Wolfhager Land, zu dem Bad Emstal, Habichtswald, Naumburg, Wolfhagen und Zierenberg gehören, gab es im Jahr 2014 nur noch 16 Geburten. Diese Zahl lag im Jahr 2012 noch bei 262 und in 2013 bei 238 Kindern. Da die Babys nun in anderen Krankenhäusern geboren werden, müssen sie auch im örtlichen Standesamt beurkundet werden.

Dies sorge immer wieder auch für Unmut, da das für die frisch gebackenen Eltern umständlicher geworden sei, sagt Tripp. Im Wolfhager Amt liegen die Daten von den Eltern zu eigenen Geburt und Eheschließung meistens vor. Für andere Ämter müssen die Eltern entsprechende Urkunden besorgen.

Im Jahr 2014 gab es 161 Eheschließungen. 2012 waren es 142 und im Jahr 2013 immerhin 177. Zugenommen hat laut Standesamt die Zahl der Nachbeurkundungen von Eheschließungen im Ausland. „Heiraten am Strand oder anderswo im Urlaub liegt im Trend“, sagt die Standesbeamtin. Die Wolfhager prüften nun, ob die Trauung ordnungsgemäß stattgefunden habe und stellten eine gültige Urkunde dafür aus.

Lebenspartnerschaften, das heißt von gleichgeschlechtlichen Paaren, gab es im Jahr 2014 nicht. Dafür gaben sich im Jahr 2013 immerhin fünf Paare das Ja-Wort. 2012 war es nur ein Paar.

Die Zahl der Todesfälle hat abgenommen. Die Zahl sank von 470 im Jahr 2012, auf 449 im Jahr 2013 und 412 im abgelaufenen Jahr.

Von Bea Ricken

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